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Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für Klaus-Dieter Kirschner

Im Rahmen der Hauptversammlung des Kreisfeuerverbandes konnte Vorsitzender Uli Steeger in der Stadthalle eine ganze Reihe von Ehrungen vornehmen. Engagierte Männer hatten sich durch langjährigen Dienst in der Feuerwehr und damit um das Gemeinwohl verdient gemacht.

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Eine besondere Ehrung wurde Klaus-Dieter Kirschner zuteil. Er konnte das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes entgegennehmen. In seiner Laudatio ging Steeger auf Kirschners über 40-jährigen Einsatz für das Feuerwehrwesen ein. In ihm habe man eine Person gefunden, die „mit Hand und Feder“ gleichermaßen couragiert vorgegangen sei. Zunächst hatte Kirschner die Feuerwehr nur als Journalist begleitet, bevor er dann im Jahr 1991 offizielles Mitglied der Feuerwehr Steinheim geworden ist. Von dort an war der Weg nicht mehr weit, bis Kirschner 1995 offiziell die Fachgebietsleitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernahm und landesweit seit dem Presseseminare hält. Steeger würdigte aber auch Kirschners Verdienste um die Notfallseelsorge. Bei deren Aufbau im Jahr 1998 sei er eine maßgebliche Kraft gewesen.

Wie Uli Steeger weiter zum Ausdruck brachte, beabsichtige der Kreisfeuerwehrverband, künftig die Öffentlichkeitsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Kirschner werde seinen Nachfolgern als Berater zur Seite stehen und so der Feuerwehr zumindest noch eine Weile erhalten bleiben, wenngleich nicht mehr unbedingt an vorderster Front, wie es bislang der Fall gewesen sei.

Niederstotzingens Bürgermeister Gerhard Kieninger erhielt die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrausschuss. Mit dieser Auszeichnung sollen hervorragende Verdienste in der Verbandsarbeit gewürdigt werden. Steeger beschrieb den Geehrten in seiner Rede als „permanenten Ansprechpartner in kommunalen Dingen.“ Wann immer es um die Verknüpfung von Feuerwehr und Kommune ginge, habe man in Kieninger den idealen Vertrauensmann gefunden.

Pfarrer Rolf Wachter erhielt für seine Dienste als Notfallseelsorger die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes. Die Notfallseelsorge ist zu einem wichtigen Bestandteil der Feuerwehrarbeit geworden. Die Geistlichen kümmern sich nicht nur um die Opfer von Bränden und Unfällen, sondern vor allem auch um die am Einsatz beteiligten Helfer. Wachter forderte in seiner Dankesrede dazu auf, bei der Inanspruchnahme der Notfallseelsorge keine falsche Zurückhaltung zu üben: „Wir kommen gerne, ob zur Einsatzstelle oder ins Gerätehaus.“

Für seine langjährigen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde Wolfgang Deroni mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Seit 1984 ist Deroni Mitglied der Feuerwehrabteilung Fleinheim. 28 Jahre lang war er Mitglied im Abteilungsausschuss und übte 20 Jahre das Amt des Kassierers aus.

Hauptlöschmeister Gerhard Gritzka wurde für seine treuen Verdienste als Leiter der Löschgruppe Eselsburg mit dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Bereits seit 1992 ist der Ausgezeichnete in der Feuerwehr. Bei der Löschgruppe Eselsburg handelt es sich laut Steeger um „eine kleine, aber feine Abteilung“. Einsatzschwerpunkt der Löschgruppe ist das Eselsburger Tal. Auf diese Weise gewann die Löschgruppe eine Bedeutung, die weit über die 200-köpfige Eselsburger Dorfbevölkerung hinausreicht.

Ebenfalls mit dem Ehrenkreuz in Silber wurde Erwin Pfitzer ausgezeichnet. Der Oberbrandmeister trat 1977 der Feuerwehr Fleinheim bei. Neben seiner Mitgliedschaft im Gesamtfeuerwehrausschuss Nattheim war Pfitzer zehn Jahre lang Kommandant der Abteilung Fleinheim.

Mit dem Ehrenkreuz in Gold wurde Heinz Hager von der Feuerwehr Hermaringen ausgezeichnet. 48 Jahre lang war er aktives Mitglied der Abteilung Hermaringen, davon 30 Jahre lang als Gruppenführer. Nun scheidet er aus Altergründen aus dem aktiven Dienst. „Wir verlieren Dich ungern“, so Steeger. In seiner Rede rückte er auch die Vorbildhaftigkeit des Brandmeisters ins rechte Licht: „100 Prozent Dienstbesuch sprechen für sich.“

Für ihre langjährige Mitgliedschaft im Feuerwehrausschuss wurden diverse Personen mit dem Großen Ehrenteller bedacht und zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr ernannt. Fritz Hartmann von der Feuerwehrabteilung Schnaitheim schied nach 15 Jahren, Achim König, ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Dischingen, nach 16 Jahren aus dem Amt. Geehrt wurde ebenso Wolfgang Dörner von der Feuerwehr Sontheim in Abwesenheit für seine langjährige Tätigkeit im Ausschuss.

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