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Evangelische Fachschule: Nur das Dach fehlt noch

Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik feiert am Donnerstag, 14. Juli, Richtfest. Für geladene Gäste gibt es eine Baustellenführung.

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Fleißig gearbeitet wird am Neubau der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik. Am Donnerstag ist Richtfest.  Foto: 

Der Rohbau des neuen Schulgebäudes an der Eselsburger Straße ist fertiggestellt, das Bäumchen für die Richtkrone bereits in Auftrag gegeben. Am 14. Juli sollen beim Richtfest bunte Bänder unter blauem Himmel wehen. Für geladene Gäste gibt es dann eine kleine Baustellenführung, für die Handwerker eine Dankeschön-Hocketse.

Für Spannung sorgt noch die Frage, ob bis dahin das Dach steht, wie es sich für ein Richtfest eigentlich gehört. „Die Decke wird am Tag zuvor betoniert“, verspricht Architekt Martin Oettle vom Architekturbüro Klaiber und Oettle. „Da wir keine Holzkonstruktion haben, gibt es keinen klassischen Dachstuhl zum Richtfest, aber wir hoffen sehr, dass die Decke rechtzeitig fertig wird.“ Der traditionelle Richtspruch der Handwerker wird daher vom Betonbauer dargebracht. „Die Firma Franz Traub aus Ebnat hat hervorragende Arbeit geleistet und den Rohbau im Zeitplan erstellt“, freut sich Architekt Oettle. Für das Neubau- und Sanierungsprojekt der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik ist das Richtfest eine wichtige Zäsur. Im Herbst soll das neue Schulgebäude von außen fertiggestellt sein. Bis dahin müssen die Abdichtungsarbeiten am Dach erfolgen sowie die Fenster und alle Verglasungen eingebaut sein.

Gleichzeitig beginnen ab Mitte Juli die Sanierungsarbeiten in den bestehenden Gebäuden auf dem Schulgelände. Zwei Brücken aus Glas sollen künftig Altbau, Mittelbau und Neubau barrierefrei miteinander verbinden. „Die transparenten Brücken belassen jedem Gebäude seinen eigenen Charakter und ermöglichen den Studierenden und Lehrenden einen tollen Blick auf das Schulgelände und den Kirchgarten“, so Oettle.

„Wir sind jetzt schon voller Vorfreude auf die Inbetriebnahme im Spätsommer 2017“, sagt Direktorin Beate Sorg-Pleitner. Die Fachschule rechnet mit einem Anstieg der Bewerbungen für die Erzieherausbildung im kommenden Herbst. Ab September werden die Schulplätze fürs nächste Jahr vergeben. „Die Evangelische Landeskirche als Bauherr stellt uns ideale Räume für einen kreativen, qualitätsvollen Unterricht zur Verfügung, dafür sind wir sehr dankbar“, so die Direktorin. Neben dem neuen Werkraum, digitalen Tafeln und einem multifunktionalen Foyer ist ein Raum der Stille als Besonderheit geplant.

„Der Raum der Stille erinnert an ein Mühlrad und wird auch von außen gut zu erkennen sein. Mit seiner runden Form, den Glas-Ornamenten und dem Altholz-Dekor wird er zu einem Herzstück unseres Schulbetriebs“, äußert Sorg-Pleitner Vorfreude auf die neuen Unterrichtsmöglichkeiten in der Herbrechtinger Erzieherausbildung.

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