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Wiesbühlschule: Die Millionen müssen verbaut werden, sonst sind sie weg

Für den Umbau der Wiesbühlschule erhält Nattheim 1,2 Millionen Euro aus dem Ausgleichsstock des RP.

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Gut angelegt: Nattheims Bürgermeister Norbert Bereska und Kämmerer Ralf Baamann (von rechts) erklärten dem Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer und dem Landtagsabgeordneten Martin Grath, wohin die Förderung des Landes fließt.  Foto: 

Mit 1 205 000 Euro im Gepäck ist man wohl überall ein gern gesehener Gast – so auch am Dienstag in Nattheim, als Regierungspräsident Wolfgang Reimer mit der guten Nachricht ins Rathaus kam, dass die Gemeinde bei der Verteilung der Fördermittel aus dem Ausgleichsstock dieses Jahr das große Los gezogen hat.

Zum einen 375 000 Euro für die Neukonzeption, die den Einbau der Ganztagesbetreuung, des Familienzentrums, der Sozialarbeit und der Orte der Begegnung sowie die Neuorganisation und den Umbau der Grundschule beinhaltet. Dazu nochmal 830 000 Euro aus dem Ausgleichsstock II, die für die Sanierung und den Umbau der Wiesbühlschule zur Einrichtung des katholischen Kindergartens dort dienen sollen.

„Ich freue mich sehr, dass solch eine Unterstützung möglich war. Ohne die Ausgleichsstockmittel können finanziell weniger gut gestellte Städte und Gemeinden wichtige Infrastrukturprojekte allein oftmals nicht bewältigen“, sagte Reimer.

Zusammen mit den 750 000 Euro an Mitteln aus dem ELR-Programm, der Beteiligung der Kirche und der Schulbauförderung kann sich die Gemeinde für das Vorhaben Wiesbühlschule über Unterstützung in Höhe von 2 155 000 Euro freuen.

160 Schüler – Tendenz: steigend

Durch diese Förderung sei es nun möglich, die durch den Wegfall der Hauptschule leer stehenden Klassenräume sinnvoll zu nutzen und das Familienzentrum aufzubauen, meinte Bürgermeister Norbert Bereska, als er die Förderbescheide entgegennahm. „Der ländliche Raum tut sehr viel, sei es in Sachen Landwirtschaft oder Ernährung oder Energie. Da ist es schön, wenn in Form dieser Schulförderung etwas zurückkommt“, sagte der Landtagsabgeordnete Martin Grath (Grüne).

Mit rund 160 Schülern rechnet man für das kommende Schuljahr in Nattheim – Tendenz steigend. „Das zeigt doch, dass wir in die richtige Richtung planen“, meinte Bereska und sprach neben der Schulentwicklung auch die Möglichkeiten der Wohnbebauung in der Gemeinde an. „Wir setzen uns sehr für die Innenentwicklung ein. Das Grundstück, auf dem der katholische Kindergarten war, geht dann an die Gemeinde über. Und wir stellen Überlegungen an, dort eventuell so etwas wie Senioren-Bungalows unterzubringen“, erklärte Kämmerer Ralf Baamann.

Fördermittel sind fristgebunden

„Und wie sieht es mit der Umsetzung aus? 2,2 Millionen Euro in einem Jahr zu verbauen, ist ja ein sportliches Vorhaben“, meinte Reimer. Doch egal wie, dieser Herausforderung muss sich die Gemeinde nun stellen, denn die Fördermittel sind fristgebunden.

„Wir haben keine Zeit bei den Vergaben verloren, haben vorzeitige Baufreigabe bekommen und die ersten Gewerke laufen schon“, sagte Baamann. Doch gleichzeitig stehe man vor der Problematik, dass viele Handwerker ausgelastet sind. „Wir versuchen, es im Jahr 2018 hinzukriegen. Ob es klappt, wird die Zeit zeigen“, so Bereska.

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