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Berührendes Benefizkonzert in der Martinuskirche

Ein großes Konzert im Lichte der untergehenden Sonne, deren milde Strahlen in die katholische Martinuskirche fielen, erfreute Freitagabend die Herzen vieler: Diese „Sternstunde der Musik“ war sicher auch Barbara Büchel gewidmet, die diese Konzerte zugunsten der musikalischen Arbeit von Marjana Armiri mit albanischen Kindern einst begründete.

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  • Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. 1/3
    Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. Foto: 
  • Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. 2/3
    Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. Foto: 
  • Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. 3/3
    Martinskirche Oberstotzingen: Kerstin Büchel (unten links) setzte die von ihrer verstorbenen Mutter Barbara begründete Konzertreihe „Sternstunde der Musik“ fort. Die Violinen spielten Thuy Tien Nguyen (Mitte) und Marjana Armiri (rechts). Die oberen Bilder zeigen links Sängerin Amanda Luka mit ihrem Musiklehrer Andrej Heinrich Klassen und rechts Helena Andreula, Jugend-musiziert-Bundessiegerin im Fach Harfe. Foto: 
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Wegen des Beginns der großen Ferien konnte das sonst mit der „Sternstunde der Musik“ verbundene Kinderkonzert nicht stattfinden und wird wohl erst 2015 wieder die Menschen in der Stadthalle zusammenführen.

Barbara Büchel starb im Januar 2013 an den Folgen heimtückischer Krankheit. Vor knapp drei Jahren fand deshalb das letzte Benefizkonzert statt. Die Tochter Kerstin versprach in ihrer Begrüßung in der nicht vollbesetzten katholischen Kirche, dass dieses achte Benefizkonzert zugleich das Signal sei, dass es weitergehen werde.

Interessante Künstler waren für diesen Abend gewonnen worden, die allesamt auf eine Gage verzichteten und das ganze Altersspektrum abbildeten. Dabei wurden selbst weite Anfahrtswege aus Straßburg oder Heilbronn und Offingen nicht gescheut.

Dieses Benefizkonzert schenkte einen beglückenden Abend, bot klassische Musik ebenso wie jenes unter die Haut „Allegro“ von Mozart, das Kerstin Büchel (Flöte), Thuy Tien Nguyen (Violine) und Marjana Armiri (Violine) vollendet zu Gehör brachten. Eine große Überraschung war die erst zehn Jahre junge Amanda Luka, die als Sängerin mehrere starke Auftritte hatte mit „Die Rose“ (von Amanda Mc Broom) oder Schuberts „Heideröslein“ sowie Eduaro di Capuas immer wieder gern gehörtes „O Sole Mio“.

Die Bundessiegerin bei „Jugend musiziert“ im Fach Harfe, Helena Andreula, hatte drei phantastische Auftritte, wobei „Watching the Wheat“ von John Thomas oder „Tea for two“ von Eleanor Fell noch lange in Erinnerung nachklingen werden.

Immer wieder staunt man darüber, dass sich selbst schon Kinder, wie der etwa zehn Jahre alte Theo Winckel, ganze Partituren merken können und mit großer Hingabe zum Beispiel auf dem Klavier Georg Friedrich Händels “Chaconne“ spielen können.

Im zweiten Teil des Abends gab es noch zwei weitere Höhepunkte: Mozarts „Sonata E Minor“, die Andrej Heinrich Klassen (Klavier) und Marjana Armiri (Violine) sehr innig darboten und von Johann Sebastian Bach „Badinerie“. Die Aufführenden waren hier noch einmal Kerstin Büchel (Flöte), Thuy Tien Nguyen und Marjana Armiri (beide Violine).

Der Abend klang ohne Zugabe jedoch aber mit dem Israelischen Friedenslied „Erev Ba“ und danach gut gefüllten Spendenkörbchen aus. Marjana Armiri bezahlt von dem Geld aktuell die musikalische Ausbildung von zehn albanischen Kindern, deren Eltern kein Geld haben, um das musikalische Talent ihrer Kinder zu fördern.

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