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Die Bagger rollen: Baustart für den Rasthof an der A7

Neben der Autobahnauffahrt Nattheim sind erste Arbeiten für die Tankstelle und den Rasthof zu sehen. Anfang nächsten Jahres soll alles fertig sein.

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Lange war nichts zu sehen davon, dass noch in diesem Jahr ein Autohof an der Autobahnanschlussstelle der A 7 bei Nattheim entstehen soll.

Zwar wurden Ende Februar einige Bäume am Waldrand des vorgesehenen Grundstückes gefällt, doch seither war dort Ruhe – bis jetzt. Denn nun stehen die ersten Baumaschinen bereit, die Wiese wird bereits umgegraben und alles deutet darauf hin, dass das Vorhaben konkret wird.

Vorher-Nachher: So sollen der Autohof und die Parkplätze auf dem Areal liegen (Strich in der Bildmitte nach links und rechts verschiebbar)

„Es ist so, dass die Bauarbeiten für die Tankstelle selbst noch im August oder Anfang September beginnen sollen. Die eigentliche Erschließung, also alles was mit Arbeiten an der Straße zu tun hat, startet Anfang Oktober“, sagt Tobias Albrecht, der beim Ingenieurbüro Gansloser für die Planung zuständig ist.

Vorab jedoch müssen erst einmal die entsprechenden Leitungen entlang des Wirtschaftsweges gelegt werden: Strom-, Wasserversorgung und die Abwasserdruckleitung werden ebenfalls ab Ende August gelegt. Die Arbeiten hierfür dauern rund vier bis fünf Wochen.

„Der Strom wird dann vom Gewerbegebiet Schmaleich über den Wirtschaftsweg und eine Trafostation bis zum Areal des künftigen Autohofes geleitet. Diese Infrastruktur ist nicht nur für die Tankstelle selbst, sondern auch für die neuen Ampelanlagen notwendig“, erklärt Albrecht.

Hiervon werden zwei Stück benötigt, da durch den neuen Autohof auch der Verkehrsfluss neu geregelt werden muss: Eine Ampelanlage direkt an der Auf- und Abfahrt zum Autohof, wofür der Investor – das Mineralölunternehmen Total – die Kosten übernimmt, und eine an der Autobahnauffahrt, für die die höhere Straßenverkehrsbehörde des Regierungspräsidiums Stuttgart aufkommen muss.

Realistisch: Start im September

Die Arbeiten im Straßenraum werden laut Albrecht bis November/Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein. „Wir machen das im laufenden Verkehr, es wird also keine großräumigen Umleitungen geben. Höchstens mal halbseitige Sperrungen, denn die Breite der Fahrbahn reicht völlig aus“, sagt er.

Seitens des Architekturbüros Bankai aus Karlsruhe, das für den Bau der Tankstelle und des Autohofes zuständig ist, heißt es derzeit erst einmal noch: abwarten. „Wir warten auf die Baufreigabe, und es kann sein, dass es wegen der Urlaubszeit auch nochmal zu Verzögerungen kommt“, sagt Architekt Markus Schmid.

Ein Start im September sei realistisch, momentan könnten nur vorbereitende Arbeiten erledigt werden. „Wir konzentrieren uns zunächst auf die Tankstelle, und parallel dazu werden die Parkflächen angelegt“, so Schmid. Das jedoch sei alles eine Frage der Witterung, sodass man nicht versprechen könne, dass alles gleichzeitig fertig wird. Ziel sei aber, die Tankstelle und den Autohof spätestens zum Anfang des Jahres 2018 zu eröffnen.

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