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Bald wieder freie Fahrt in Sontheim

Nach acht Monaten steht der zweite Sanierungsabschnitt der Sontheimer Hauptstraße kurz vor der Fertigstellung. Nur noch Kleinigkeiten sind zu tun.

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Jetzt ging's im wahrsten Sinne des Wortes in die heiße Phase: Der bislang noch unasphaltierte Bereich des zweiten Bauabschnitts der Sontheimer Hauptstraße ist in in den vergangenen beiden Tagen trotz bitterkalter Temperaturen asphaltiert worden. Damit ist nun der gesamte zweite Bauabschnitt, also der Bereich zwischen Modehaus Weeber und Gasthaus Lamm, mit Tragschicht und Feinbelag versehen und über den Jahreswechsel wieder für den Verkehr befahrbar. Das wichtigste Ziel – eine „ordentliche Nutzung der Straße“ für Anwohner und Kunden – sei damit erfüllt, sagt Bauleiterin Kerstin Stork vom zuständigen Ingenieurbüro Gansloser.

Auch mit den Pflasterarbeiten im Rand- und Gehwegbereich will man noch vor dem Wintereinbruch weiter vorankommen. So sollen in Richtung Gasthaus Lamm in den kommenden zwei bis drei Wochen die noch fehlenden Abschnitte fertiggestellt werden. Natürlich sei man diesbezüglich auch vom Wetter abhängig, bestätigt Stork. Die Baken jedenfalls, die derzeit noch an einigen Stellen den Weg versperren, sollen über die Wintermonate zum Großteil entfernt werden. „Alles, was benutzbar ist, wird freigegeben“, sagt Stork.

Die Bürger wird's freuen, vermutet Bürgermeister Matthias Kraut, der zuletzt viele positive Rückmeldungen zum Baufortschritt bekommen hat. Beschwerden habe es hingegen kaum gegeben, was sicherlich auch an der guten Kommunikation zwischen dem Planungsteam der Firma Gansloser, der Baufirma Leonhard Weiss und den Anwohnern sowie an der Hauptstraße gelegenen Unternehmen liege. Außerdem sei zu sehen, dass es an der Baustelle vorangehe und man liege seit Baubeginn im April zeitlich voll im Plan. Größere Überraschungen, die es Storks Erfahrung nach bei Baustellen im innerörtlichen Bereich fast immer gibt, seien erfreulicherweise ausgeblieben.

Bislang jedenfalls. Denn komplett fertig ist man mit dem zweiten Abschnitt auch nach Asphaltierung und Pflasterarbeiten noch nicht. Wie Stork berichtet, hat die ODR, die im Zuge der Arbeiten von Dachständern auf Erdkabel umgestellt hat, in den Seitenstraßen noch einiges zu erledigen. Und auch am Brunnen vor dem Juwelier Hornung ist die Sanierung noch im Gange. Nach Säuberung und Sanierung soll der Brunnen in Zukunft für eine Aufwertung des Vorplatzes sorgen, beschreibt Bürgermeister Kraut. Kinder sollen dort plantschen können, zudem will man unter der dortigen Linde eine Bank aufstellen.

Die Möblierung im Allgemeinen will man in Abschnitt eins und zwei zum gleichen Zeitpunkt in Angriff nehmen. Zunächst müssen die genauen Standorte für die Bänke noch bei einer Ortsbegehung im Rahmen einer Sitzung des Technischen Ausschusses geklärt werden. Dabei wolle man die Vorstellungen und Wünsche der Betriebe an der Hauptstraße berücksichtigen, versichert Bürgermeister Kraut.

Schneller als mit der Möblierung soll es mit der Bepflanzung gehen: So geht Kerstin Stork davon aus, dass die Säulenhainbuchen im ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr gepflanzt werden.

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