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Alfons Jakl: "Für Dischingen viel erreicht"

Im Anschluss an eine ganz normale Gemeinderatssitzung, die im Nebenzimmer der Egauhalle stattfand, schritt man in Dischin-gen am Montagabend zum großen Fest. Eingeladen hatte Bürgermeister Alfons Jakl Freunde, Mitarbeiter und Weggefährten aus 40 Jahren Arbeit für die Härtsfeldgemeinde.

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Eine Urkunde gab's natürlich auch bei der Festsitzung anlässlich des Bürgermeister-Dienstjubiläums in Dischingen. Auf unserem Bild von links: Brunhilde Mühlberger, Landtagsabgeordneter Bernd Hitzler, Landrat Thomas Reinhardt, Nattheims Bürgermeister Norbert Bereska, Alfons Jakl, Gemeinderat Karl Heinz Pappe.  Foto: 

Landrat Thomas Reinhardt hielt die erste von vielen Reden dieses Abends, in denen das Lebenswerk von Jakl beleuchtet wurde. Für den Landrat ist der Bürgermeister ein „großes Beispiel für gelebte Bürgernähe“. Mit vielen Einwohnern sei er per Du. Auch kommunalpolitisch betrachtet seien die mittlerweile sieben Jahre im Amt des Bürgermeisters positiv zu werten. „Für die Gemeinde hat er sehr viel erreicht.“ Als Beispiele nannte Reinhardt die Gestaltung der Dorfmitte, die Sanierung der Egauhalle, den Ausbau des Härtsfeldsees zum Natur- und Wassererlebnis, das Betreute Wohnen der AWO und den Ausbau der Egauschule zur Werkrealschule.

In der Person Jakls vereinigten sich zwei Züge, die man durchaus nicht oft beieinander finde, nämlich eine bodenständige Heimatverbundenheit, die trotzdem stets für „Neues und Unkonventionelles“ offen geblieben sei. „Die Bürger Dischingens können stolz auf sie sein“, so das Fazit des Laudators.

Für den Landtagsabgeordneten Bernd Hitzler, Jakls Vorgänger im Amt, ist der Dischinger Bürgermeister nicht nur ein Politikerkollege, sondern „Freund und Kamerad“. Im Rathaus habe der Gefeierte eine glänzende Karriere „vom Stift zum Chef“ hingelegt. In 20 Jahren intensiven Zusammenarbeitens habe man manche Schlacht zusammen geschlagen. Dabei sei Jakl stets „ein Mann des Volkes“ geblieben. In seiner Freizeit, beim Fußballspiel, sei er „ein gefürchteter Stürmer“ gewesen, was dem Torwart Hitzler ganz und gar nicht behagt habe.

Die Entscheidung, in die Landespolitik zu gehen, so Hitzler, sei ihm wesentlich leichter gefallen dadurch, dass er Dischingen bei seinem Nachfolger stets in guten Händen wissen konnte. Bei jedem Dischinger, der ihn nach seinem Rat zur Bürgermeisterwahl 2014 frage, sage er deshalb stets das gleiche Sprüchlein auf: „Sei koi Dackl, wähl dr Jakl.“

Norbert Bereska, Bürgermeister der Nachbargemeinde Nattheim, sprach als Vertreter aller Amtskollegen im Kreis. Auch er zog eine positive Bilanz: „Jakl ist ein Mann, auf den man sich stets verlassen kann.“ Wenn man unter den Bürgermeistern etwas ausmache, könne man stets darauf vertrauen, „dass er zu seinem Wort steht“. Die enge geographische Nachbarschaft der Gemeinden Nattheim und Dischingen drücke sich nicht zuletzt im freundschaftlichen Verhältnis der beiden Gemeindechefs aus. So finde er in Jakl nicht nur einen Amtskollegen, sondern auch einen „Sportkameraden“, mit dem manches Fußballspiel in der Bürgermeisterauswahl und manches Tennismatch zu schlagen gewesen sei.

Karl Heinz Pappe überbrachte die Glückwünsche des Gemeinderates und bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit. Ein Lob, das der Gefeierte gerne zurückgab. Ein Bürgermeister sei immer nur so gut wie sein Gemeinderat. Parteipolitik habe in Dischingen noch nie eine Rolle gespielt. Im Vordergrund stünden die Sachthemen, was auch richtig sei. „Denn wenn man eine Gemeinde voranbringen will, muss man an einem Strang ziehen“, so das Credo des Jubilars.

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