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AKW Gundremmingen: Schadensmeldung erst auf Nachfrage

Als Anfang Januar ein Leck im Atomkraftwerk auftrat, war dies nicht der einzige Schaden. Dies wurde nun auf Nachfrage einer Grünen-Politikerin bekannt.

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Das Atomkraftwerk Gundremmingen.  Foto: 

Gundremmingen. Zum Jahreswechsel war Block C des Atomkraftwerks für einen Brennelementewechsel vom Netz gegangen. Beim Wiederanfahren war ein Tropfleck innerhalb des Sicherheitsbereichs festgestellt worden. Um dieses zu beheben, war der Reaktor heruntergefahren worden.

Wie die Augsburger Allgemeine mit Verweis auf eine Mitteilung der Grünen-Landtagsabgeordneten Christine Kamm berichtet, sei das Leck jedoch nicht der einzige Defekt gewesen, der beim Wiederanfahren entdeckt worden war. Auch der Motor einer Kühlmittelpumpe habe nicht anforderungsgemäß gearbeitet. Dies allerdings habe nicht der Kraftwerksbetreiber von sich aus mitgeteilt, sondern habe sich erst auf Nachfrage von Kamm an das Landesumweltministerium ergeben. Der zweite Defekt sei „verschwiegen“ worden, so Kamm gegenüber der Zeitung.

Der Kraftwerksbetreiber hält dagegen. Da es sich bei dem System um kein sicherheitsrelevantes System handele, bestehe auch keine Meldepflicht. Es sei schade, dass „unsere transparenzsteigernden Kommunikationsmaßnahmen hier für politische Zwecke scheinbar missinterpretiert werden“, so Simone Rusch, Sprecherin des AKW-Betreibers, gegenüber der Zeitung aus Augsburg.

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