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"Mein Kampf" wird Thema bei Elser-Symposium

Um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des neu aufgelegten Hitler-Buches „Mein Kampf“ geht es beim Elser-Symposium.

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Die Hammerschmiede in Königsbronn wird auch heuer wieder Schauplatz des renommierten Elser-Symposiums sein. Diesmal geht's um Hitlers „Mein Kampf“.  Foto: 

Auch in diesem Jahr greift die Georg-Elser-Gedenkstätte gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden – Württemberg und dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie in einem Seminar ein konfliktreiches Thema auf.

Diesmal geht es um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Buches „Mein Kampf“ von Adolf Hitler, das vor einigen Monaten als kommentierte Neuauflage erschienen ist. Namhafte Historiker befassen sich im November in Königsbronn damit, sprechen über die Geschichte des Buches, über seine kritische Edition und seine Wirkung in unseren Tagen.

Das Tagesseminar findet am Samstag, 19. November, von 9.30 Uhr bis 15.45 Uhr in der Hammerschmiede statt, es umfasst drei Vorträge und eine Podiumsdiskussion. Im Mittelpunkt steht die 2000 Seiten umfassende zweibändige Neuauflage von „Mein Kampf“, die in jahrelanger Arbeit von einem Team von Historikern erarbeitet und vom Münchener Institut für Zeitgeschichte herausgegeben wurde.

Die beiden großformatigen Bände, deren Text kommentiert und mit 3700 Fußnoten versehen ist, liegen seit Anfang Januar in den Buchhandlungen, es musste schon nachgedruckt werden. Das Erscheinen des aufsehenerregenden Werks löste prompt neue Kontroversen über diese Kampf- und Hetzschrift Hitlers aus.

In dem Seminar schildert Sven Felix Kellerhoff aus Berlin, Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte bei der Mediengruppe „WeltN24“, ab 9.45 Uhr zunächst „Die Karriere eines deutschen Buches“. Über die gewaltigen Bemühungen um die kommentierte Neuauflage berichtet dann ab 11 Uhr Professor Dr. Magnus Brechtken, stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte. Schließlich befasst sich Professor Wolfgang Benz, Berlin, um 13.30 Uhr mit der Frage, wie aktuell „Mein Kampf“ ist, dies unter dem Motto „Positionen und Argumente rechter Populisten (AfD, Pegida) und des Rechtsextremismus in unseren Tagen.“ Historiker Benz, der in Ellwangen geboren wurde, ist ein international anerkannter Vertreter der Vorurteils-, der Antisemitismus- und der NS-Forschung.

An die Vorträge schließt sich um 14.45 Uhr eine Podiumsdiskussion der Referenten an. Moderiert wird die Veranstaltung von Sibylle Thelen, Leiterin der Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für Politische Bildung sowie von Birgit Kipfer von „Gegen Vergessen - für Demokratie“.

Anmeldungen für das kostenfreie Tagesseminar nehmen im Rathaus Königsbronn Birgit Busse und Ute Lindner unter Tel. 07328.9625-0 entgegen. Mails schickt man an elser-gedenkstaette@koenigsbronn.de

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Elsers Widerstand gegen Adolf Hilter

Johann Georg Elser (* 4. Januar 1903 in Hermaringen, Württemberg; † 9. April 1945 im KZ Dachau) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

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