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Kohlenmonoxid: Mann in letzter Sekunde gerettet

Selbst geöffnete Fenster bewahrten in diesem Fall nicht vor einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid: Eine dramatische Rettungsaktion sorgte Montagabend für Aufsehen. In Heldenfingen wurde ein Mann schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen.

Klaus-Dieter ... |

In einer Werkstatt an der Rüblinger Straße hatte der Firmeninhaber einen Motor getestet und laufen lassen. Die Fenster standen dem Vernehmen nach offen. Vermutlich kam es jedoch nicht zum Luftaustausch. Während des Tests betrat ein Kunde die Werkstatt, als der Handwerker plötzlich bewusstlos zusammenbrach. Der Kunde hatte noch den Rettungswagen alarmieren können, brach jedoch anschließend selbst zusammen.

Die alarmierten Sanitäter mussten jedoch auf dem Absatz kehrt machen als sie den Unfallort erreichten, denn ein Warngerät hatte ihnen eine enorm hohe Kohlenmonoxidkonzentration angezeigt. 

Extrem hohe Werte Konzentration an Kohlenmonoxid gemessen

Als um 16.14 Uhr die Feuerwehren aus Heldenfingen und Gerstetten alarmiert wurden, war also Gefahr bereits im Verzug. 29 Einsatzkräfte rückten nach und nach in vier Fahrzeugen an. Ein Trupp der Feuerwehr Heldenfingen stürmte unter Atemschutz in die Werkstatt. Inzwischen war der Notarzt zur Stelle, den der Rettungshubschrauber vom Bundeswehrkrankenhaus in Ulm eingeflogen hatte.

Die wenig später eingetroffenen Feuerwehrleute aus Gerstetten setzten ein spezielles Messgerät ein und erschraken regelrecht: Der CO-Gehalt in der Werkstatt lag bei über 220, bei 30 liegt der Grenzwert für eine Rettung ohne besonderen Eigenschutz. Im Verkaufsraum wurden 100 und im ersten Stock des Gebäudes 150 Einheiten gemessen. Eine tödliche Konzentration - sofern man ihr länger ausgesetzt ist.

Der Firmeninhaber wurde mit dem Rettuungshubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus geflogen und dort in eine Druckkammer gebracht. In dieser können Maßnahmen getroffen werden, sodass das Kohlenmonoxid aus den damit angereichterten Blutzellen wieder entweicht. Der ebenfalls bewusstlos gewordene Kunde wurde nach der Erstversorgung zur genaueren Untersuchung ins Klinikum Heidenheim mitgenommen.

Wie im Laufe des Dienstags bekannt wurde, sind sowohl der Kunde als auch der Werkstattbesitzer inzwischen wieder zu Hause und wohlauf.

Gefährliches Gas: Kohlenmonoxid dringt sogar durch Wände

Wie Abteilungskommandant Bernd Jooß (Gerstetten) auf Anfrage betonte, würden in letzter Zeit solche Einsätze wegen ausgetretenem, absolut geruchlosem Kohlenmonoxid häufiger vorkommen. Seit die Feuerwehr Gerstetten am Jahresanfang ein spezielles Messgerät angeschafft habe, musste es seit Januar schon sechsmal eingesetzt werden. Das Gas gilt als sehr sesshaft, setzt sich also fest. Es dringt durch Kleidung und sogar durch Wände und erfordert deshalb entsprechende Maßnahmen.



 

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