Gerstetten will mit LED-Technik Geld bei Beleuchtung sparen
Rund 2800 Straßenlaternen gibt es auf Gerstetter Gemarkung, so manche davon wird mit störanfälliger Technik betrieben. Die Zukunft wird der LED-Technik gehören, war man sich am Dienstag im Gemeinderat einig.
Was vor Jahrzehnten noch gefällig war, wirkt heute mitunter schlicht plump. Klobige Laternen an gebogenen, verzinkten Stahlmasten, wie sie in Gerstetten etwa noch an Abschnitten der Karlstraße stehen, wird zumindest heute kaum mehr jemand als schön bezeichnen. Doch abgesehen von der Optik haben sich manche der in Gerstetten und in den Teilorten verwendeten Lampen als anfällig erwiesen, und auch beim Strombedarf gäbe es Sparpotenziale.
Wie Bauamtsmitarbeiter Markus Speier im Rat vorrechnete, könnte beim Betrieb moderner LED-Lampen die Hälfte des Stromverbrauchs für die Beleuchtung eingespart werden. Zudem seien die Leuchtmittel langlebiger. Mit etwa 600 Euro Kosten pro Lampenkopf wären sie offenbar sogar günstiger als die gelblich leuchtenden Natriumdampflampen. Speier regte an, LED-Technik künftig bei Neubaumaßnahmen zu verwenden. Grundsätzlich müsse aber der Gemeinderat festlegen, wann und wo umgerüstet werde.
Dr. Heinz-Jörg Hüper (FWV) plädierte dafür, auf jeden Fall modern gestaltete Lampen zu verwenden. Vor allem aber wünschte er sich vor einer Festlegung eine genaue Gegenüberstellung von Kaufpreis, Betriebskosten sowie Vor- und Nachteilen herkömmlicher Lampen und LED-Technik. Gerd Eckhardt (ÖDP) regte an, zu prüfen, ob die Lampen auch sinnvoll über Photovoltaik zu betreiben seien, während sein Fraktionskollege Dr. Otto-Stephan Mühleck dafür stimmte, die Lampen nach und nach umzurüsten und dabei Erfahrungswerte zu sammeln.
Derweil sollen nach einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates nun die Aufträge für Instandhaltung und Wartung der Straßenbeleuchtung neu ausgeschrieben werden. Seitens der Verwaltung wird der Kostenaufwand für 2012 auf etwa 35 000 Euro geschätzt. je
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02.02.2012
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Klobige Laternen an gebogenen, verzinkten Stahlmasten, wie sie in Gerstetten etwa noch an Abschnitten der Karlstraße stehen, wird zumindest heute kaum mehr jemand als schön bezeichnen.
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