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Gardena-Mitarbeiter fordern fünf Prozent mehr Lohn

HEUCHLINGEN. Zum zweiten Mal innerhalb von 15 Tagen bestreikten gestern nach Gewerkschaftsangaben rund 120 Beschäftigte ab 13 Uhr das Werk der Husqvarna-Tochter Gardena.

Die Streikenden aus der Produktion wollten damit ihren Forderungen im Tarifstreit mit den Arbeitgebern der Holz- und Kunststoffbranche Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde eine tarifvertragliche Regelung zur Altersteilzeit und rückwirkend ab 1. Januar fünf Prozent mehr Lohn.

Das Gegenangebot des Verbands der Holz- und Kunststoffindustrie Baden-Württemberg: vier Null-Monate ohne prozentuale Lohnerhöhung bis Mai, ab Juni eine Erhöhung von 1,2 Prozent sowie ein weiteres Lohnplus von 1,4 Prozent ab Juni 2017. Die Laufzeit würde 24 Monate betragen. Die Gewerkschaft betrachtet das als „inakzeptables Entgeltangebot“.

Für Ralf Willeck von der Heidenheimer IG Metall nichts Neues: „Die Forderungen der Gewerkschaft sind für die Arbeitgeber immer zu hoch, sie kommen immer zu einem ungünstigen Zeitpunkt und angeblich gefährden sie immer Arbeitsplätze.“ Im Gegensatz zum Streik vor zwei Wochen wollten sich die Beschäftigten gestern nicht auf eine Stunde beschränken, sondern den Ausstand zeitlich ausdehnen. „Beim zweiten Mal muss es etwas mehr weh tun“, begründete Willeck diese Entscheidung.

Von Seiten des Unternehmens war weder am Standort in Heuchlingen noch in der Ulmer Zentrale jemand für eine Stellungnahme zum Streik zu erreichen.

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