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Elf- bis Siebzehnjährige Neresheimer unter schwerem Verdacht

Einer ganzen Reihe von Straftatvorwürfen sieht sich Polizeiangaben zufolge eine Gruppe von vier Jugendlichen in Neresheim gegenüber, gegen die Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft gestellt werden.

Am 10. April erhielt die Polizei einen Anruf aus Neresheim, dass ein 13-jähriges Mädchen in ein Haus am Dossinger Weg eingebrochen sei und sich noch dort aufhalte. Den Verantwortlichen eines Neresheimer Vereins, der eine Hälfte des Gebäudes nutzt, und der Polizei stellte sich der Sachverhalt auch so dar. Die Tür zum leerstehenden Gebäudeteil war genauso aufgebrochen wie eine Zwischentür, die beide Teile miteinander verbindet.

Allerdings ergab sich bei den anschließenden Ermittlungen ein ganz anderes Bild. Wie die Polizei mitteilt, war das Mädchen von vier Jungs im Alter zwischen elf und 17 Jahren im Gebäude eingeschlossen worden, den Einbruch und die Beschädigungen haben die Jungs selbst begangen und wie sich herausstellte, das leerstehende Gebäude schon länger als geheimen Treffpunkt genutzt. Vorgefundene Gegenstände plante man, im Internet zu verkaufen.

Mitte April, also in der Zeit, in der die Polizei ihre Ermittlungen führte, wurde das benachbarte Gebäude der Neresheimer DRK-Wache so stark beschädigt, dass der Schaden auf etwa 5000 Euro geschätzt wurde. Wie jetzt die polizeilichen Ermittlungen ergaben, stehen auch für diese Beschädigungen zwei der vier Jungen im Verdacht, gegen die sowieso schon ermittelt wurde.

Auch wenn das Motiv eher Langeweile und Gleichgültigkeit gegenüber fremdem Eigentum sein dürfte – durch die Taten, für welche diese Vier als tatverdächtig gelten, wurden Straftatbestände verletzt vom Vorwurf der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs über den Missbrauch von Notrufen, der falschen Verdächtigung und versuchtem Diebstahl bis hin zur Freiheitsentziehung. Und mit diesen Tatvorwürfen werden auch Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft vorgelegt, teilt die Polizei mit.

Und auch eine finanzielle Schadenswiedergutmachung wird von den Geschädigten angestrebt. Dafür sind allerdings zunächst die jeweiligen Eltern die Adressaten.

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