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Brutale Tierquäler schießen einer Katze Metallklammern in den Kopf

Ein übler Fall von Tierquälerei beschäftigt jetzt wieder die Polizei: In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob eine etwa fünf Jahre alte Katze ihr linkes Auge behalten kann oder ob es der Tierarzt herausoperieren muss.

Klaus-Dieter ... | 7 Meinungen

Katzen haben sieben Leben, sagt der Volksmund. Dass eine fünf Jahre alte Katze das überlebte, was sie vor wenigen Tagen durchgemacht hat, grenzt an ein Wunder. Dem Tier steckten in der linken Gesichtshälfte oberhalb des Oberkiefers eine Anzahl von „Krampen“, also u-förmige bis zu drei Zentimeter lange Nägel.

Mit solchen Nägeln werden gemeinhin auf dem Bau Holzbretter oder aber deren Unterbau fixiert. Dafür verwendet man entweder pneumatisch oder von Hand angetriebene Tucker, auch „Klammerer“ genannt. Eine immer wieder zu spannende Feder oder Druckluft jagen die Klammern oder Nägel ins Holz.

Als das wegen seiner weißen, rötlichen und grauen Fellfarbe hübsch aussehende Tier nach drei Tagen Abwesenheit wieder nach Hause kam, bot die Mieze ein Bild des Erbarmens. Völlig verstört suchte die dreifarbige „Glückskatze“ den Kontakt zu Herrchen, der sah verkrustetes Blut, zahlreiche Schwellungen und einige herausstehende Krampen: „Das Tier sah furchtbar aus und hatte ziemliche Schmerzen.“

Tierarzt Dr. Kraft nahm sich des Mäusejägers an, verabreichte erst einmal Schmerzmittel und Antibiotika. Einige der Krampen konnten mit einer bloßen Kombizange herausgezogen werden, andere mussten regelrecht herausgeschnitten werden. Die Wunden wurden versorgt und mit mehreren Stichen genäht. Unklar ist, ob das linke Auge gerettet werden kann. Durch die Peiniger war der Tränenbeutel zerstört worden. Bleibt also das Auge nahezu geschlossen, könnte es bleiben. Im anderen Falle aber nicht. Das wird sich spätestens dann herausstellen, wenn die Fäden gezogen werden.

Inzwischen hat sich der Zustand der Katze zwar stabilisiert, sie reagiert aber schreckhaft auf fremde Personen und krallt sich regelrecht am Herrchen fest, wenn jemand kommt, den sie vorher noch nicht getroffen hat.

Die Katze und ihre Besitzerfamilie ist im Bereich Steinhirtstraße Zuhause.

Für die Besitzer ist eines klar: „Wer tut so etwas?“ Ein ähnlicher Fall von Tierquälerei ist zwar noch nicht in Steinheim vorgekommen, wohl aber vor wenigen Tagen, dass mit einem Kleinkalibergewehr auf eine Katze geschossen wurde. Nach Auskunft von Pressesprecher Horst Baur hätten sich keine Zeugen zu anderen Fällen von Tierquälerei in Steinheim, Herbrechtingen und Neresheim bei der Polizeidirektion Heidenheim gemeldet.

Beim Polizeiposten Steinheim wurde am Montag in Sachen „Glückskatze“ Anzeige erstattet. Dort hofft man, dass sich vielleicht doch einer erinnert und Hinweise auf den oder die Täter geben kann. Es könnte ja sein, dass sich einer seiner Tat brüstet.

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7 Kommentare

01.11.2012 14:38 Uhr

Kaputte Typen

Menschen die so etwas tun können eigentlich nur kaputte Typen sein!!!Was treibt jemand dazu eine Katze auf diese Art und Weise zu quälen? Ist es Langeweile, Frust,Wut oder nur der Kick ein wehrloses Tier zu drangsalieren? So langsam müssen Katzenbesitzer in unserer Gegend wirklich Angst haben um ihre Tiere.Die einen verschwinden irgendwo auf nimmerwiedersehen,die anderen werden angeschossen,gehäutet und wie in diesem Fall das Gesicht zertackert.In Neresheim werden sie zu Tode gestreck.Das kann doch ein normaler Mensch nicht tun!!!I
Und komischer Weise gibt es nirgens Zeugen, denkt wohl jeder... das geht mich nichts an.das ist ja eh bloß ne Katze... Dabei geht es ALLE etwas an wenn Tiere auf diese Art und Weise gequält werden.Es heißt nicht umsonst,daß so wie jemand zu Tieren ist,ist er auch zu den Menschen.Und solche Typen können auch für ihre Mitmenschen zu einer Gefahr werden,denn die sind devinitiv krank im Kopf.
Wünsche der Mieze und ihren Besitzern daß sie wieder ganz gesund wird.

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31.10.2012 14:21 Uhr

Bau?

Arbeitet da jemand auf dem Bau?? Oder ist Landwirt?

Manche Leute sollte man einfach einmauern, dann wäre Ruhe.

Und, klar gesagt: Wenn ich jemanden sehe, der einer Katze so was antut.... Dann sollte man den Klammerapparat doch mal an dem ausprobieren! Es gäbe da sicher Stellen, an denen sich das lohnen würde!

" Fällen von Tierquälerei in Steinheim, Herbrechtingen und Neresheim" - Oh, das hört sich übel an!

Und 'Gefahr für die Allgemeinheit' könnte stimmen, sein nächstes Opfer ist vielleicht auch ein Mensch. -> Sollte man da eine Einweisung in die Psychiatrie erwägen, wenn man ihn denn hätte?

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31.10.2012 07:06 Uhr

Sehr armselig

Wer so etwas tut, der hat doch echt ein großes psychisches Problem. Wenn ich so jemanden mal erwischen sollte, dann....!!!!

Hoffentlich werden die Täter ausfindig gemacht, da stimme ich voll zu, und auch aus dem Verkehr gezogen!

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30.10.2012 20:20 Uhr

Armselig

Kaum zu glauben das jemand so herzlos sein kann und ein Tier so verstümmelt, ich kann mich Herrn Schlösser nur anschließen, wer zu sowas bereit ist, ist eine Gefährdung für die Allgemeinheit.

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30.10.2012 20:15 Uhr

wie es schon in der Bibel steht..

Auge um Auge - Zahn um Zahn.

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30.10.2012 18:39 Uhr

Krankhaft

Solche Ereignisse lassen mich doch immer wieder staunen, was es für krankhafte Menschen in unserer Gemeinschaft gibt. Was kann einen Menschen dazu bringen, einer Katze ins Auge zu "tackern". Hoffentlich werden die/der Täter ausfindig gemacht.

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30.10.2012 18:34 Uhr

Nur eine psychisch extrem gestörte Person

kann so etwas machen. Solche Leute sind eine Gefahr nicht nur für Tiere sondern auch für die Allgemeinheit.

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