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53-Jähriger bei Bergenweiler durch Schienenbus getötet

Für Stunden musste am Freitagabend die Bahnstrecke zwischen Sontheim und Bergenweiler gesperrt werden, nachdem unweit der Hürbe-Einmündung in die Brenz ein Mann vom Zug überfahren und getötet worden war.

Klaus-Dieter ... | 1 Meinung
Der Fahrer des Schienenbusses hatte beim Erkennen eines Menschen auf den Gleisen noch eine Vollbremsung eingeleitet, aber letztlich das Unglück nicht verhindern können. Der Mann stand unter einem schweren Schock und wurde später durch einen Kollegen abgelöst, den die Deutsche Bahn AG mit einem Taxi an die Strecke zwischen Bergenweiler und Hermaringen gebracht hatte, um zu später Stunde den Zug weiterzufahren.

In der Nähe eines kleinen Bahnübergangs mussten die Passagiere lange in dem Zug auf freier Strecke ausharren, bis die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes mit sechs Mannschaftstransportwagen zur Stelle war, um den Zug zu evakuieren.

Im Einsatz war die Beleuchtungsgruppe des Technischen Hilfswerks aus Heidenheim, die den Einsatzort zunächst wegen der dort in der Brenz stattfindenden Bauarbeiten nicht anfahren konnte. Eine kürzlich noch vorhandene Überfahrtsfurt war inzwischen abgebaut. Das THW leuchtete schließlich den Ort des tragischen Geschehens aus, damit Bundespolizei, Schutzpolizei und Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufnehmen konnten. Der Tote soll 53 Jahre alt gewesen sein. Ein Fremdverschulden wurde von der Polizei ausgeschlossen.

Die Feuerwehr Bergenweiler, die an diesem Abend Übung hatte, bot zwar ihre Hilfe an, wurde dann aber durch die Leitstelle ins Magazin zurückgeschickt.

1 Kommentar

02.05.2012 22:48 Uhr

Von wegen "evakuieren"!

Also ich muss schon sagen, dass dieser Punkt so nicht ganz stimmt.
Denn ich war dabei als dieser Unfall passiert ist. Und wir mussten geschlagene 2 Stunden warten, bis wir wieder weiter fahren konnten. Der Fahrer bot uns zwar an, dass wir mir der Polizei hätten nach Ulm gebracht werden können, aber Anstalten für so ein Unternehmen hat keiner der umstehenden Einsatzkräfte gemacht.

Am Schlimmsten fand ich den Herren mit seinem Bonanza-Klingelton, der sich aufregte, nur weil der geschockte Fahrer an einem Bahnübergang rausgelassen wurde, um mit dem Taxi weiter zu fahren.
Ich hoffe nur, dass ich in nächster Zeit keinen Suizid mehr miterleben muss... Das wünsche ich niemandem.

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