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20 Jahre Ökumenische Seniorenfreizeit in Herbrechtingen

Die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Herbrechtingen haben Anlass zum Feiern: Vom 23. bis 27. Juni findet zum 20. Mal die ökumenische Sommerfrische statt.

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Seit 20 Jahren gibt es eine ökumenische Sommerfrische in Herbrechtingen. Die einwöchige Freizeit will gut vorbereitet sein. Unser Bild zeigt das Helferteam mit (vorne von links) Mona Ambrosi, Luise Jungerth, Marianne Diesterheft und Christa Schmid sowie (stehend von links) Hildegard Ertl, Gudrun Mikula, Rita Aigner, Gertrud Schlumberger, Emmi Engel, Elfriede Weng und Martha Miksch.

„Etliche Teilnehmer, die schon zu Beginn dabei waren, kommen heute noch“, sagt Mona Ambrosi, die Leiterin der ökumenischen Seniorenfreizeit. Zu Beginn, das war vor ziemlich genau 20 Jahren. Damals überlegten sich Diakon Gerd Gunßer und Margot Schulz, was man für Senioren tun könnte, denen es nicht möglich ist, in Urlaub fahren. Die Idee: Urlaub ohne Koffer.

Seitdem bieten die ökumenischen Partner den Daheimgebliebenen jedes Jahr eine Woche Sommerfrische – mal im Evangelischen Gemeindezentrum, mal im Katholischen Gemeindezentrum, und immer verbunden mit einem Programmschwerpunkt. Eine vielköpfige Helferschar sorgt für ein Mittagessen sowie für Kaffee und Kuchen.

Das Thema zum Jubiläum lautet diesmal „Brücken erleben“. Dabei werden verschiedene Theologen Vorträge zu den Themen „Brücken zwischen Menschen“ und „Brücken zwischen Gott und Menschen“ halten. Neben weiteren Programmpunkten, wie Tanz und Gymnastik sowie Gedächtnistraining, soll gesungen, geredet und gespeist werden. Außerdem gibt es einen Ausflug nach Ulm und am letzten Tag einen Abschlussgottesdienst mit Diakon Gerd Gunßer, der von seinem heutigen Wohnort Ravensburg anreist. „Neben der körperlichen Entspannung und der geistigen Anregung geht es bei uns vor allem um Geselligkeit“, sagt Mona Ambrosi. Sie und ihre Kollegin Hildegard Ertl besuchen Fortbildungen für eine Freizeit-Leitung, bei denen sie sich für neue Themen inspirieren lassen. „Die Veranstaltung hat von Beginn an großen Anklang gefunden“, freut sich Hildegard Ertl. „Wir würden uns aber auch über ein paar männliche Besucher freuen“, fügt sie mit einem einladenden Lächeln hinzu. Die Sommerfrische ist meist stark frauenlastig.

Jährlich gibt es immer rund zwei Dutzend Anmeldungen. Das liegt nicht zuletzt an dem leckeren Mittagessen. Während dieses vor 20 Jahren noch angeliefert wurde, kochen heute bis zu zwölf Damen in der Küche für alle Teilnehmer und Mitarbeiter und legen sich dabei richtig ins Zeug. „Rouladen oder Braten – wir wollen den Senioren etwas bieten, das sie zu Hause nicht mehr so oft selbst machen“, sagt Mona Ambrosi.

Die ökumenische Seniorenfreizeit findet im Jubiläumsjahr im katholischen Gemeindehaus St. Bonifatius statt. Die Senioren können sich aussuchen, ob sie die gesamte Zeit oder nur einzelne Tage daran teilnehmen wollen. Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, bei Bedarf kann ein Fahrdienst beantragt werden.

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