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19-Jähriger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Etwa 200 Meter nach der Kreisgrenze verunglückte am Freitagmorgen ein 19-jähriger Autofahrer schwer. Er prallte mit seinem Renault gegen mehrere Bäume und wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

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Aus unklaren Gründen kam am Freitag zwischen Öllingen und Bissingen ein Renault von der Straße ab und prallte im Wald gegen mehrere Bäume. Die Rettung des eingeklemmten Fahrers wurde für Feuerwehr, Notarzt und Rettungssanitäter zu einer dramatischen Aktion.  Foto: 

Der junge Langenauer war auf dem Weg zur Arbeit, als er in einer langgezogenen Linkskurve etwa gegen 7.30 Uhr die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor und abseits der Gegenfahrbahn in etwa drei Metern Höhe mit dem Pkw gegen eine Fichte und noch weitere Bäume prallte. Das Fahrzeug blieb nahezu zerstört auf dem Dach im Dickicht liegen.

Zufällig kam ein anderer Autofahrer des Weges, erkannte die schlimme Situation und versuchte Hilfe zu leisten. Um 7.35 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bissingen und Herbrechtingen, ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens auf die Kreisstraße zwischen Bissingen und Öllingen gerufen. Stadtbrandmeister Jürgen Helmli (Herbrechtingen) sprach von einem der schwersten Einsätze für seine mit sechs Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehrleute.

Immer wieder musste die technische Rettung unterbrochen werden

Mit zwei Rettungsscheren, zwei Spreizern sowie zwei Hydraulikpressen wurde die technische Rettung vorgenommen. Immer wieder unterbrochen, weil der Notarzt im Wrack dem eingeklemmten Autofahrer beistehen musste. An eine Crash-Rettung, bei der ein Unfallopfer so schnell wie möglich aus seiner misslichen Lage befreit wird, war aufgrund der Position des Fahrzeugs nicht möglich. Die Feuerwehr musste die B- und C-Säule heraustrennen.

Die Rettungssanitäter und der Notarzt kämpften um das Leben des jungen Mannes, der später mit einem aus Ludwigsburg eingetroffenen Rettungshubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen wurde. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um Bissinger Feuerwehrleute, einige kannten das Unfallopfer und waren entsprechend niedergeschlagen.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger an den Unglücksort geholt. Das erklärt, warum erst nach etwa drei Stunden die Aufräumarbeiten abgeschlossen waren und die kurvenreiche Kreisstraße wieder für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Die Ermittlungen der Langenauer und der Ulmer Polizei dauern noch an.
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