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Zanger Berg: von Leerstand keine Spur mehr

Weite Teile des Zanger Bergs galten vor wenigen Jahren nicht gerade als Vorzeige-Viertel. Die Wohnblöcke waren geprägt vom Leerstand und in optisch heruntergekommenem Zustand. Das hat sich in den vergangenen zwei Jahren stark verändert. Die Immovation AG verzeichnet nach der Renovierung der Blöcke fast eine Vollbelegung.

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„Wir sind keine Heuschrecke“, hatte ein Verantwortlicher der Immovation AG im Februar 2013 beteuert, nachdem das Kasseler Immobilienunternehmen im Dezember 2012 insgesamt 576 Wohnungen auf dem Zanger Berg von der Gagfah gekauft hatte. Mit dieser Aussage sollten die Mieter in den zahlreichen Wohnblöcken beruhigt werden.

Damals war auch angekündigt worden, dass das Unternehmen in die Sanierung der Gebäude und auch der Wohnungen investieren will, deren Zustand zu diesem Zeitpunkt schon recht heruntergekommen war, was dem Wohnviertel nicht gerade den besten Ruf verlieh.

Zwei Jahre später ist im gesamten Bereich zu sehen, dass die Immovation AG Wort gehalten hat. „Wir haben insgesamt 230 Wohnungen in zahlreichen Gebäuden komplett saniert und modernisiert“, erklärt Michael Sobek von der Unternehmenskommunikation der Immovation AG. Wie nach dem Kauf der Gebäude angekündigt, habe man alle leerstehenden Wohneinheiten komplett erneuert. Die vermieteten Wohnungen, so war damals angekündigt worden, werde man zunächst im vorhandenen Zustand belassen.

Erfolgreiche Sanierung der Wohnblöcke

In den vergangenen zwei Jahren wurden die Leerstände abschnittsweise saniert, teils umgebaut und mit neuer Technik versehen. Aber auch die Gebäude, in denen Wohnungen vermietet waren, wurden, zumindest von außen, deutlich aufgemotzt. Auch hier wurden die Fassaden komplett erneuert, teils wurden neue Fenster eingebaut, teils die Dächer erneuert.

Das Ergebnis dieser Bemühungen kann sich sehen lassen, das gesamte Quartier ist optisch kaum wiederzuerkennen, was vor allen Dingen für die Bewohner erfreulich sein dürfte.

Für die Immovation AG hat sich die groß angelegte Sanierung ebenfalls bezahlt gemacht. Als das Unternehmen den Gebäudebestand übernommen hat, standen mehr als 180 Wohnungen leer, das waren mehr als 30 Prozent. „Heute haben wir quasi Vollvermietung“, sagt Sobek. Lediglich einige wenige Wohnungen seien derzeit aufgrund von Fluktuation frei.

Die Sanierungsarbeiten seien völlig nach Plan gelaufen, so der Unternehmenssprecher. Man habe den ursprünglich gesetzten Zeitplan von zwei Jahren gut eingehalten und auch die Investitionen in Höhe von sieben Millionen Euro seien im ursprünglichen Rahmen geblieben.

Auch künftig soll weiter renoviert werden

Zwar sind die Sanierungsarbeiten inzwischen wie geplant abgeschlossen, doch bedeutet das nicht, dass künftig frei werdende Wohnungen in ihrem ursprünglichen Zustand bleiben werden. „Wenn wir nicht sanierte Wohnungen leerstehen haben, werden wir die natürlich zuerst renovieren bevor wir sie weitervermieten“, sagt Sobek.

Dass mit der Sanierung der Wohnungen und Gebäude nicht nur eine optische Verbesserung einhergeht, sondern sich auch das Lebensgefühl der Bewohner verändert, hat eine kürzlich veröffentlichte Sozialraumanalyse gezeigt. Das Ergebnis: Das subjektive Sicherheitsempfinden ist bei Bewohnern von renovierten Gebäuden auf dem Zanger Berg deutlich höher. Eine Investition also, die sich – so scheint es – für alle Beteiligten gelohnt hat.

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