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Zahl der Arbeitslosen ist stabil

Die Zahl der Arbeitslosen in Ostwürttemberg ist stabil. Im Landkreis Heidenheim liegt die Quote unverändert bei 5,1 Prozent.

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Ende November waren im Bezirk der Agentur für Arbeit (Kreis Heidenheim und Ostalbkreis) 9194 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 46 weniger als im Oktober und 56 mehr als vor einem Jahr. Die meisten Arbeitslosen waren mit 3580 in Heidenheim registriert (Oktober: 3614). In Schwäbisch Gmünd waren es 2710 (2718), in Aalen 1871 (1889), in Bopfingen 553 (568) und in Ellwangen 480 (451).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die seit mehr als einem Jahr ohne Beschäftigung sind, ging im Agenturbezirk von 2996 auf auf 2992 zurück. Die Quote liegt damit bei 32,5 Prozent.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag in Ostwürttemberg bei 3,8 Prozent und blieb damit gegenüber dem Vormonat unverändert. In Heidenheim lag sie, wie im Oktober, bei 5,1 Prozent, in Bopfingen sank sie auf 3,8 (Vormonat: 3,9) Prozent, in Schwäbisch Gmünd blieb sie bei 3,7 Prozent stabil, in Aalen blieb sie bei 3,1 Prozent unverändert und in Ellwangen stieg die Arbeitslosenquote leicht von 1,9 auf 2,0 Prozent an.

Das zeigt, dass die Lage auf dem Arbeitsmarkt relativ stabil ist, „Die Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Markt eine hohe Dynamik“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen, Elmar Zillert. Im November meldeten sich 2611 Personen arbeitslos, das waren 341 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten auch 2659 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit, 234 mehr als im November 2015.

Nach wie vor zeichne sich der Arbeitsmarkt durch eine hohe Nachfrage an qualifizierten Arbeitskräften aus. In ganz Ostwürttemberg gibt es derzeit 4133 offene Stellen, bei der Heidenheimer Geschäftsstelle der Arbeitsagentur sind 1193 offene Stellen registriert. Im November wurden in Ostwürttemberg 1267 neue Stellen gemeldet, 74 mehr als vor einem Jahr. Die größte Nachfrage kam mit 525 Stellenzugängen aus dem verarbeitenden Gewerbe, aus dem Bereich Lager und Logistik gibt es 196 Neuzugänge.

Im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim hat sich der Arbeitsmarkt weiterhin unterschiedlich entwickelt. In Heidenheim sank die Arbeitslosigkeit um 0,9 Prozent und damit etwas stärker als im Ostalbkreis. Hier sank die Zahl der Arbeitslosen insgesamt nur um 0,2 Prozent. „Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosen im Jahresvergleich, muss man konstatieren, dass es im Ostalbkreis einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent gab, während wir in Heidenheim eine Steigerung um 1,7 Prozent verzeichnen“, so Zillert.

Unterschiedlich verlief auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen. Die Spanne der Veränderungen reicht im November von einem Rückgang von vier Prozent bei den deutschen Arbeitslosen bis zu einer Zunahme von 15,7 Prozent bei den ausländischen Arbeitslosen. Das ist Zillert zufolge hauptsächlich auf das zunehmende Qualifizierungs- und Sprachniveau der Asylbewerber und Flüchtlinge zurückzuführen, die vermehrt versuchen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zusätzlich verzeichne die Agentur seit geraumer Zeit einen erhöhten Zuzug aus dem europäischen Ausland.

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