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Welche ist die größte Musik-Veranstaltung im Kreis Heidenheim?

Musiknacht, Brenzpark-Festival oder doch Rock am Härtsfeldsee – welche Konzert-Veranstaltung, bei der Eintrittsgeld erhoben wird, lockt das größte Publikum an?

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Im vergangenen Sommer hat die Lange Einkaufsnacht, kombiniert mit dem Foodtruck-Festival, schon mal 34000 Besucher in die Innenstadt Heidenheims gelockt – das ergaben Zählungen in den Schloss-Arkaden. Der Brezgenmarkt in Gerstetten zählte heuer unglaubliche 30000 Besucher, zum Spontankonzert der Band „The Boss Hoss“ erschienen im Jahr 2016 auch mehr als 7000 Feierwütige und in der Volksfestwoche kommen tausende Menschen auf den Festplatz.

Aber wie sieht es bei Veranstaltungen aus, bei denen Eintritt zu entrichten ist? Können die Events im Landkreis Heidenheim dann auch an solch hohe Besucherzahl herankommen? Und wenn ja – welche ist die größte Veranstaltung ohne freien Eintritt? So viel sei vorab verraten: Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Fangen wir aber erstmal kleiner an und rollen das Feld von hinten auf. Da wäre beispielsweise die Heidenheimer Museumsnacht, an der im Jahr 2016 rund 1000 Menschen teilnahmen. Überbieten kann das die Heidenheimer Musiknacht: In diesem Jahr waren es knapp 2500 Leute, die von Bar zu Bar zogen, um den unterschiedlichen Bands zu lauschen.

Die Giengener Musiknacht hingegen erreichte ihre Rekordbesucherzahlen nur im Anfangsjahr bei der Premiere 2002. Damals kamen 2100 Menschen – also beinahe so viele Besucher wie bei der Heidenheimer Musiknacht. Zuletzt hatten sich die Zahlen jedoch bei 1100 Besuchern eingependelt.

Wie sieht's im Brenzpark aus?

2500 Besucher sind also schon einmal nicht schlecht – geht's noch besser? Ja: beim Brenzpark-Festival. Hier variierte das Publikum zwar auch Jahr um Jahr und je nach Interpret, aber die Zahlen sind durchschnittlich dennoch deutlich höher als bei der Musiknacht in Giengen und in Heidenheim. So wurden im Jahr 2011 für das Konzert von Ich&Ich nahezu 5000 Karten verkauft, für Hubert von Goisern hingegen nur 2800 Karten. Mark Forster lockte 2016 rund 3500 Fans an, die Band Pur dafür ganze 4900.

Zahlreiche Interpreten sorgten in den vergangenen Jahren für gute Stimmung beim Festival, aber keiner kam an den Rekord von 2010 heran, als „Culcha Candela“ in Heidenheim die Menschenmassen zum Tanzen brachte: 7500 Besucher waren an diesem Abend im Brenzpark – ein voller Erfolg.

Damals ging es auch noch unbeschwert zu. Heute darf man aus Sicherheitsgründen nicht einmal mehr große Rucksäcke und Taschen aufs Gelände mitbringen.

Massen am Härtsfeldsee

Aber es gibt noch eine weitere musikalische Veranstaltung, die das Brenzpark-Festival von 2010 toppen kann: Einmal im Jahr verwandelt sich das Härtsfeld ein Wochenende lang in eine Rock- und Metal-Hochburg – dann ist wieder Festivalzeit und „Rock am Härtsfeldsee“ beginnt. Seit Jahren zählt das Event zu den größten Veranstaltungen im Landkreis. Mit dem Besucherrekord von 2016 schlägt „Rock am Härtsfeldsee“ den Auftritt von „Culcha Candela“ im Brenzpark nur knapp – 8000 Besucher wurden an den beiden Tagen gezählt.

Allerdings muss man dazu sagen, dass es pro Tag nur etwa 4000 Festivalbesucher waren – somit war und ist bis heute doch das Brenzpark-Festival mit dem Konzert von „Culcha Candela“ im Jahr 2010 der Spitzenreiter der größten Veranstaltungen im Landkreis Heidenheim.

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