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Studie: 224 ließen sich testen

Nach dem Ausbruch des Q-Fiebers im Landkreis nahmen nun mehr als 200 Personen an einer Studie teil, die weitere Erkenntnisse über die Verbreitung der Erkrankung bringen soll.

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Nach dem Ausbruch des Q-Fiebers im Landkreis nahmen nun mehr als 200 Personen an einer Studie teil, die weitere Erkenntnisse über die Verbreitung der Erkrankung bringen soll. Dazu aufgerufen, sich an der Untersuchung zu beteiligen und ihr Blut untersuchen zu lassen, waren alle Besucher des sogenannten Mondscheinmarktes.

Dieser fand im Juni auf einem Schafhof in Steinheim statt. Kurz darauf erkrankten bekanntlich kreisweit 259 Menschen am sogenannten Q-Fieber, einer Erkrankung, die von Schafen auf den Menschen übertragen werden kann. Die Gefahr ist mittlerweile komplett gebannt und vorüber, vor Schafen, Schafställen oder auch dem Steinheimer Schafhof muss niemand mehr Angst haben.

Da die Krankheit jedoch nicht immer ausbricht oder nicht unbedingt als Q-Fieber erkannt wird, waren am Mittwoch und Donnerstag alle Besucher des Mondscheinmarkts, die nicht erkrankten, aufgerufen, eine Blutprobe abzugeben.

Wie der Leiter des Fachbereichs Gesundheit im Landratsamt, Christoph Bauer, erklärt, kamen 224 Personen dieser Aufforderung nach und gaben eine Blutprobe ab. Die Proben werden nun im Rahmen der Studie vom Landesgesundheitsamt untersucht. Darüber hinaus werden die Fragebögen der Teilnehmer ausgewertet. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sein wird, konnte Bauer nicht sagen.
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28.09.2014 10:57 Uhr

Q-Fieber Studie: 224 ließen sich testen vom 19.09.2014

Q-Fieber – „Nicht auf die leichte Schulter nehmen“
Im Frühjahr 2010 wurde die Diagnose Q-Fieber gestellt.
Das intrazelluläre Bakterium Coxiella burnetii (Erreger des Q-Fiebers) verursachte Grippesymptome in höchstem Ausmaß, dazu gehörten langanhaltendes Fieber um 40° und höher, starker Husten, Schnupfen, Lungenentzündung, Schüttelfrost, Bluthochdruck, heftigste Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Schwere der Infektion wurde u.a. mit „So krank war ich noch nie“ zum Ausdruck gebracht.
Trotz Antibiotika (hoch dosiert, aber zu spät eingesetzt) und sehr starken Medikamenten (Schmerzmittel), sind seit 4 Jahren Gelenk-/Muskelschmerzen mit Taubheitsgefühl in Armen und Händen, Schmerzen in Beinen und Füßen, Fieberschübe und Hautausschläge unsere ständigen Begleiter. Eine Odyssee durch halb Deutschland zu Ärzten und Unikliniken brachte bisher keine Aussicht auf Heilung. Arbeitsunfähigkeit ist seit 4 Jahren unser Thema.
Q-Fieberausbrüche wurden schon in vielen Bundesländern in Deutschland registriert. Es ist keine seltene Krankheit mehr, siehe auch Holland im Jahr 2009.
Manuela Alles
Brigitte Scheufling

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