Partner der

Stärkerer Fokus auf Markt für Wasserkraft in Afrika

Know-how-Transfer: Voith schult zehn Mitarbeiter seines Kunden Liberia Electricity Corporation am Hauptstandort in Heidenheim.

|
Teil des Trainings: Einblick in die Brunnenmühle, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum von Voith für Generator- und Turbinentechnik.  Foto: 

Der Technologiekonzern Voith stärkt weiter sein Engagement auf dem afrikanischen Wasserkraftmarkt. Derzeit schult das Unternehmen 20 Mitarbeiter des liberianischen Energieunternehmens Liberia Electricity Corporation (LEC) für den Betrieb des Wasserkraftwerks Mount Coffee, das Anfang 2017 nach einer umfangreichen Modernisierung ans Netz gehen soll. Die Ausbildung bereitet die Angestellten, vom Monteur bis zum Manager, individuell auf ihre Aufgaben im Wasserkraftwerk Mount Coffee vor.

Momentan erhält die Hälfte der Kraftwerksmannschaft eine halbmonatige Ausbildung am Voith Stammsitz in Heidenheim. Dabei bekommen die Mitarbeiter des Kunden einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Konstruktions-, Herstellungs-, und Betriebskonzepte von Wasserkraftanlagen. Bereits vorher hatte Grundlagenschulung in Liberia und Sambia stattgefunden. Voith unterstützt den Kunden Liberia Electricity Corporation dabei, das notwendige Know-how für einen effizienten, langfristigen und sicheren Betrieb seiner Anlage aufzubauen. „Voith setzt sich dafür ein, dass Technologieausbau und Schulungen parallel stattfinden, um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Afrikas zu unterstützen und globale Verpflichtungen zur Reduzierung der Emissionen einzuhalten. Diese Zusammenarbeit ist ein tolles Beispiel für diese Kombination“, sagt Heike Bergmann, Senior Vice President Sales Africa bei Voith Hydro. Die Ausbildung der zukünftigen Kraftwerksbetreiber aus Liberia erfolgt im Rahmen der Voith HydroSchool – ein globales Schulungsprogramm, das speziell für Entwicklungsländer entwickelt wurde. Das Ziel ist die Ausbildung einer qualifizierten lokalen Belegschaft. Voith modernisiert bei dem Projekt Mount Coffee in Liberia die Francis-Turbinen und liefert neue Generatoren, die Leittechnik sowie die elektrische und mechanische Kraftwerksausrüstung. Die Erneuerung des Kraftwerks soll den ökonomischen Wandel Liberias unterstützen und einen nachhaltigen Fortschritt für die Bürger des westafrikanischen Landes bringen. Das Laufwasserkraftwerk Mount Coffee wurde in den 1960er Jahren erbaut und war im liberianischen Bürgerkrieg zerstört wurden.

Lesen Sie jetzt die eZeitung schon ab 0,99 € / Monat
Die digitale 1:1-Ausgabe der Heidenheimer Zeitung steht Ihnen ab 4 Uhr morgens mit allen Nachrichten der Region zur Verfügung. » zum Angebot

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

FC Heidenheim: Schmidt will in Aue wieder in die Erfolgsspur zurück

Frank Schmidt ist zuversichtlich, dass sein Team am Samstag (13 Uhr) bei Erzgebirge Aue wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt. weiter lesen