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Siemens-Betriebskrankenkasse feierte ihr 150-Jähriges und sich selbst

Nicht nur Voith feiert in diesem Jahr 150-jähriges Bestehen, sondern auch die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK).

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Der SBK-Vorstandsvorsitzende Dr. Hans Unterhuber, sprach bei der Feier auch aktuelle Probleme an.  Foto: 

Und beide sind eng miteinander verbunden, denn auch die frühere Voith BKK, die in der SBK aufging, wurde im Jahr 1867 gegründet. Diesen Anlass nutzte die SBK für eine kleine Geburtstagsfeier im Schlosshotel, bei der viele Loblieder auf die Segnungen der Betriebskrankenkassen gesungen.

Dr.Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK, erklärte dass er stolz darauf sei, die lange, von Voith begründete, Tradition fortsetzen zu dürfen und ging, wie auch die anderen Redner, auf die Geschichte der Betriebskrankenkasse ein, die schon zahlreiche Krisen wie die Weltwirtschaftskrise, zwei Weltkriege und die Grippeepidemie 1918 überstanden habe. Auch aktuell herrsche wieder eine Krise und zwar in der Finanzierung, sagt Unterhuber und forderte die Politik dazu auf, Veränderungen im Finanzausgleich herbeizuführen.

Diesen Aspekt thematisierte auch Dr.Ralf Franke, Verwaltungsratsvorsitzender der SBK. Das deutsche Gesundheitssystem sei eines der besten der Welt und unter anderem visionären Unternehmer wie Voith zu verdanken, die auch in Heidenheim den Grundstein gelegt hätten – und das 16 Jahre vor Gründung der gesetzlichen Krankenversicherung durch Bismarck. Die Familie Voith habe soziales Bewusstsein gezeigt und die Mitarbeiter vor Verarmung durch Krankheit schützen wollen. Noch heute seien die BKKen ein wesentlicher Pfeiler des Gesundheitssystems. Dass faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Krankenkassen wieder hergestellt werden müssen, forderte Jaqueline Kühne, Vorstand des BKK-Landesverbands Süd. Voith-Personalchef Andreas Bittner ging wie der Vorstand des BKK Dachverbands, Franz Knieps, auf die Voith- Geschichte und der Betriebskrankenkassen ein. Das Unternehmen habe schon von 150 beweisen, dass die Mitarbeiter und deren Familien wichtig sind und die Grundsätze der Gründer fänden sich bis heute in der SBK wieder, so Bittner. „Die visionären Unternehmer von damals haben erkannt, dass die Menschen nicht dem Zweck dienen sondern als Persönlichkeit wahrgenommen werden müssen“, sagte auch der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch.

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