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Seit neun Jahren Klinikinfos aus erster Hand

Vor neun Jahren erschien erstmals die Klinikzeitschrift "Der Patient". Inzwischen sind 37 Ausgaben aus der Kooperation von Klinikum und Heidenheimer Zeitung entstanden, erstmals wurden jetzt 6000 Haushalte im Stadtgebiet mit der neuesten Veröffentlichung versorgt.

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37 Ausgaben mit jeweils rund 35 Artikeln zu je 16 Seiten. . . Das ergibt 1300 Fachinformationen und Hintergründe zu medizinischen Themen, die im Laufe der vergangenen neun Jahre im „Patient“ abgedruckt wurden. Seit Oktober 2005 wird das vierteljährlich erscheinende Periodikum produziert, die Redaktion übernimmt Klinikum-Sprecher Günther Berger.

Seit fast einem Jahrzehnt produziert Berger, der 1995 seinen ersten Arbeitstag am Klinikum hatte, viermal im Jahr und in enger Abstimmung mit der Satztechnik im Pressehaus 16 Seiten mit Geschichten rund ums Klinikum Heidenheim. Mit der 40. Ausgabe im kommenden Jahr (Herbstausgabe) feiert der „Patient“ sein Zehnjähriges.

Schon die erste Ausgabe wartete mit Themen auf, die heute noch fester Bestandteil des „Patient“ sein könnten: Ratgeberthemen wie die Entstehung eines Kropfes gehören ebenso dazu wie Einblicke in die personelle Zusammensetzung der Klinik für Innere Medizin oder persönliche Porträts, wie im damaligen Fall des einstigen Chefarzts der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dr. Dieter Timm. „Eine vielfältiges Themenspektrum ist der wesentliche Anspruch an mich selbst“, sagt Günther Berger, seit Tag eins treibende Kraft hinterm „Patient“.

Ganz am Anfang stand zunächst nur eine oberflächliche Idee. Berger spielte schon länger mit dem Gedanken, eine Patientenzeitschrift mit Inhalten rund ums Klinikum zu entwickeln. „Die Notwendigkeit habe ich früh gesehen, aber lange vor mir hergeschoben“, sagt er. Eines Tages habe er die Idee an den damaligen HZ-Verlagschef Eberhardt Looser und Sonderveröffentlichungs-Redakteur Reinhard A. Richardon herangetragen – und diese von seinem Konzept überzeugt. „Es lag ja auch nahe, dafür an einen Verlag mit einer Tageszeitung heranzutreten, der mit hoher Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung punkten kann.“

Bewusst wollte Berger keine Hochglanzbroschüre entwickeln, die zwar Grundinformationen zu den 16 Kliniken auf dem Schlossberg geboten hätte, mehr aber auch nicht. „Es sollte vielmehr eine gesunde Mischung sein zwischen Medizinischem und leichter Kost.“ Eine große Bandbreite an Themen ist Berger wichtig, „denn wir sind eine Patientenzeitung und keine Fachzeitschrift.“

Platz finden im „Patient“ Artikel zu baulichen Veränderungen in gleichem Maße wie Berichte über neue Behandlungsmethoden oder Therapien im Klinikum. Zum regelmäßige Themenspektrum gehören auch Leitartikel von Führungskräften des Klinikum oder eben Mitarbeiterporträts, in denen diese über besondere Hobbys oder Momente in ihrem Leben erzählen. „In dieser Rubrik kam schon ein Stammzellspender zu Wort oder ein Mitarbeiter, der im Jugendstrafvollzug in Schwäbisch Gmünd engagiert ist.“

Der „Patient“ spricht vorzugsweise stationär im Klinikum untergebrachte Patienten an. Jeder neu Aufgenommene erhält ein Exemplar der aktuellen Ausgabe, im Klinikum selbst gibt es weitere 30 Auslageplätze. 350 Arztpraxen im Landkreis Heidenheim und der näheren Umgebung werden ebenfalls mit der Patientenzeitung versorgt – ohne Verpflichtung, diese auch tatsächlich auslegen zu müssen. Auch das Pressehaus, die Rathäuser im Kreis und das Landratsamt haben die aktuellen Ausgaben vorrätig.

Probeweise wurde der „Patient“ mit der neuesten Ausgabe (Gesamtauflage: 11 500 Exemplare) Anfang Oktober in knapp 5500 Haushalten im Heidenheimer Stadtzentrum sowie der West- und Oststadt verteilt. „Im kommenden Sommer setzt man sich dann mal hin und schaut, ob es eine spürbare Resonanz auf diesen Versuch gibt“, erklärt Berger den Testlauf. Vier weitere Direktverteilungen folgen aber auf jeden Fall noch.

Dass es ihm eines Tages an Themen mangeln könnte, davor ist Günther Berger nicht bange. „Am Anfang musste man da noch anschieben, aber inzwischen kann ich mich auf die Autorenschaft im Haus verlassen.“ Zuverlässig lieferten alle Kliniken Beiträge, ihm obliege dann vor allem bei den medizinischen Texten die Aufgabe, diese leserfreundlich zu „übersetzen“: „Das ist sozusagen meine Hauptaufgabe.“

Denn immer wieder seien Texte hochkomplex und für Nichtmediziner unverständlich. „Deshalb ist es manchmal schon Herausforderung, medizinische Fachartikel in Absprache mit dem Autor leserverständlich zu machen. Immer gelingt mir das ehrlich gesagt nicht“, erzählt Berger.

Gibt es etwas, was er kategorisch ablehnt, im „Patient“ zu veröffentlichen? „Ja, eingekaufte Artikel zu irgendwelchen medizinischen Themen.“ Sein Anspruch sei es, über Heidenheim und sein Klinikum zu berichten. Und nicht über Allgemeines. „Alles passiert hier. Hier sitzt die Kompetenz. Ich bin doch nicht die Apotheken-Rundschau.“

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