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Sanierung: Jetzt kommt die Felsenstraße

Die Runderneuerung geht weiter: Am Dienstag hat der Technik- und Umweltausschuss des Gemeinderats der Verwaltung grünes Licht für die Sanierung ganzer Straßenzüge im Bereich der Sozialen Stadt Wilhelmstraße/Kastorstraße gegeben.

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Die Felsenstraße westlich der Bergstraße soll in diesem Jahr saniert und damit optisch der bereits fertiggestellten Kastorstraße angepasst werden.  Foto: 

Mit der Kastorstraße hat die Stadtverwaltung im vergangenen Jahr ein weiteres Stück Innenstadt saniert. Während sich diese Straße noch vor Jahren wenig einladend und in katastrophalem Zustand zeigte, präsentiert sie sich heute in ganz anderem Licht: Mit neuem Fahrbahnbelag, neu geordneten Parkbereichen und kleinen Grünflächen. Und nach diesem Vorbild soll es in diesem Jahr auch in der Felsenstraße westlich der Bergstraße und angrenzenden Straßen in diesem Quartier weitergehen.

Der Technik- und Umweltausschuss stimmte in seiner Sitzung am Dienstag den Planungen der Stadtverwaltung zu, mit der Sanierung der Straßenzüge in diesem Bereich des Sanierungsgebiets Soziale Stadt fortzufahren. Beginnen sollen die Arbeiten in der Felsenstraße an der Ecke Bergstraße. Auch nach dem Ende der Sanierung wird diese Tempo-30-Zone bleiben. Geplant ist dem Stadtplaner Steffen Widmann zufolge ein fünf Meter breiter Fahrstreifen. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite wird es Parkstreifen mit einer Breite von je 1,80 Metern geben. Ebenfalls auf beiden Seiten verlaufen Gehwege mit einer Breite von je 1,75 Metern. „Wir wissen, dass das nicht sehr viel ist, aber wir müssen eben die räumlichen Gegebenheiten berücksichtigen“, erklärte der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Martin Seemann.

Doch bevor der marode Straßenbelag erneuert werden kann, sind zunächst Arbeiten am Kanalsystem notwendig, die mal mit größerem, mal mit kleinerem Aufwand betrieben werden müssen. Allein für die Sanierung des Kanalnetzes in diesem Quartier sind rund 400 000 Euro im Haushaltsplan vorgesehen, die Straßenbauarbeiten sind mit 1,06 Millionen Euro veranschlagt.

Doch erhält nicht nur die Felsenstraße eine Runderneuerung. Vielmehr werden auch die Fritz-Schneider-Straße, die Werner-Walz-Straße und die Johannesstraße runderneuert. Auch hier sind Fahrbahn, Parkbereiche und Gehwege vorgesehen. Die kleineren Straßen in diesem Gebiet, etwa die Leonhardstraße, werden ebenfalls saniert, dann aber als verkehrsberuhigte Bereiche, auch Spielstraßen genannt, ausgewiesen.

Derzeit bereitet man bei der Stadtverwaltung die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen vor. Seemann geht davon aus, dass, je nach Witterung, Ende April mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, die sich dann, an der Bergstraße beginnend, Stück für Stück weiter nach Westen ziehen werden. Im Jahr 2013 soll dann auch dieser Teil der Sozialen Stadt endgültig saniert sein.

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