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Privatmann Klaus F. jagt die Bögerl-Entführer

Er kannte weder die Familie Bögerl noch hat er sonst eine Beziehung zu Heidenheim. Dennoch beschäftigt sich Klaus F. aus der Region Stuttgart mit dem Fall Bögerl so intensiv wie vielleicht außer ihm nur die Soko "Flagge" selbst. Seine Arbeitsmittel: die Logik, seine Kamera und das Internet.

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Kriminalistischer Mitdenker: Klaus F. hatte auch im Tötungsfall Michelle eine entscheidende Idee, die anfangs niemand ernst nahm, sich letztendlich jedoch als richtig herausstellte.

Hunderte von Seiten hat Klaus F. verfasst, Skizzen und Bilder angefertigt und im Internet veröffentlicht. Dazu kommen noch ungezählte Online-Kommentare zu Zeitungsartikeln und in Internetforen. Darin beschreibt er, wie und was er denkt und zu welchen Schlüssen er kommt. Nicht nur zum Fall Bögerl, sondern auch zu anderen spektakulären Kriminalfällen. Speziell im Fall Bögerl glaubt Klaus F. fest daran, dass der so genannte „Zopfmann“, der Anwohnern am Tattag in Nietheim aufgefallen war, unbedingt etwas mit der Entführung zu tun gehabt haben muss. „Die für mich glaubwürdigen Zeugenaussagen aus dem Siedlungsweg in Nietheim sind der Schlüssel zur kriminalistischen Lösung des Falles“, resümiert Klaus F.

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Seiner Überzeugung nach müssen vier Täter an der Entführung beteiligt gewesen sein, die sich untereinander in einer Kombination aus Funk- und optischen Signalen verständigten, das Opfer bewachten, die Lösegeld-Übergabestelle beobachteten und aus Heidenheim Bescheid geben sollten, sobald Thomas Bögerl losfuhr. Dann hätte kurz vor Thomas Bögerls Eintreffen an der Betriebsausfahrt Nietheim die eigentliche Flagge aufgestellt werden sollen, die ihn abfängt, während die Polizei einen Kilometer weiter nördlich vergebens auf die dort vorher zur Ablenkung aufgestellte Flagge starrt. „Aber Herr Bögerl war auf Auswärtstermin, das Signal aus Heidenheim konnte nicht kommen.“

Das ganze Szenario, das Klaus F. entwickelt hat, baut auf die für ihn glaubwürdigen Zeugen in Nietheim und ihren Beschreibungen vom Verhalten des „Zopfmanns“. Dessen Auftreten habe nicht zum eigentlichen Plan gehört, „es war ein spontaner Reparaturversuch eines bereits schieflaufenden Anfangsplans“, so Klaus F. Die Soko „Flagge“ hat sich vom „Zopfmann“ mittlerweile abgewendet.

Für Klaus F. nur eine von vielen Denkpannen. Nachdem er ihm verdächtige Gegenstände gefunden hatte, aber eine Spurensicherung ausblieb, zeigte er die Soko „Flagge“ wegen des Verdachts auf Strafvereitelung aus Überforderung an. Die Anzeige wurde zurück gewiesen.

Klaus F.: Ein Spinner, der sich für Sherlock Holmes hält? Er hat sich jedenfalls total in den Fall hineingekniet, hat im Hinterkopf aber auch die Hoffnung, im Erfolgsfall die Aufmerksamkeit auf das Problem seiner Mutter lenken zu können. Diese habe durch Diagnose-Fehler viel erlitten, und es sei wichtig, dass sich dort die Wahrheit durchsetze. Dazu hat er ein „Mehrzweck-Dossier“ verfasst, wobei er dem Glauben an die Unfehlbarkeit von „Experten“ widerspricht.

Ausgangspunkt, sich mit Kriminalfällen zu befassen, war für Klaus F. der Fall Michelle. Das vermisste achtjährige Mädchen war ermordet in einem Tümpel gefunden worden. Der Polizei berichtete eine Freundin später, Michelle habe, als sich ihr Heimweg von der Schule trennte, noch gesagt: „Ich gehe jetzt zuäll“. Die Polizeiübersetzte dann den von Kindern gesprochenen und gehörten Laut „äll“ in eine „Spur L.“, nach der gefahndet wurde: „Wer ist L“ Für Klaus F. aber war klar: “Was ein Kind in so einer Situation meint, ist doch kein Großbuchstaben mit Punkt dahinter, sondern es musste eine Wortsilbe gemeint sein. Später ergab sich: Der Täter heißt Dani-el.

Als aber weder Behörden noch Medien etwas von seinen Überlegungen wissen wollten, recherchierte Klaus F. weiter. Sein Ergebnis: Michelle hatte mit ihrer Freundin gesprochen, deshalb musste sie einen gemeinsamen Bekannten gemeint haben, eine Vertrauensperson aus der Schule. Und auch das bestätigte sich. Ähnliche „Denkerfolge“ führt Klaus F. auch in anderen Fällen an, etwa im Tötungsfall Mirco und im Taximord vom Bodensee.

Nach Michelle wandte sich Klaus F. dem Fall Bögerl zu. „Ich habe wie ein Löwe gegen die Verdächtigungen des Ehemanns gekämpft, nicht weil ich eine besondere Beziehung zu ihm gehabt hätte, sondern weil ich erkannte, wie unlogisch diese Verdächtigungen waren“, sagt er.

Klaus F. veröffentlicht auf finanzzeug.de als Gastautor zum Thema Kriminalfälle. Außerdem hat er unter https://issuu.com/kleiderspender ältere Dossiers, auch zum Fall Bögerl. Wenn Klaus F. einmal losschimpft über „Dummköpfe“, unfähige Experten, „Psychofritzokraten“, klingt es so, als wolle er den Ruf der Polizei bewusst beschädigen. „Nein, ganz im Gegenteil“, versichert er. Es sei wichtig, dass die Rolle der Polizei in der Gesellschaft geachtet und respektiert werde. „Ich plädiere für mehr Wertschätzung unserer Polizei und bessere Bezahlung.“ Doch gebe es eine Fehlentwicklung, für die Klaus F. das Wort „Psychofritzokratie“ erfunden hat. Damit meint er eine zunehmende Psychologisierung aller Lebensbereiche und damit auch der Kriminalistik, wo man heute mehr mit Statistik als mit Logik arbeite.

Von seinen logischen Fähigkeiten ist Klaus F. überzeugt. Um andere davon zu überzeugen, legt er Mail-Protokolle vor, die belegen sollen, dass er zwei Tage vor dem öffentlichen Aufruf der Polizei bereits den Ermittlern die Idee zusandte, nach Touristenfotos vom Kloster Neresheim zu fragen. Dort war Maria Bögerls Autogefunden worden. Würde nun die Soko behaupten, unabhängig von ihm die gleiche Idee gehabt zu haben, schmälere ja auch das die Qualität seines Hinweises nicht, meint Klaus F.

Die Frage, ob er sich hineinsteigert, sieht er gelassen. „Klar gebe ich mir Mühe, aber das ist eben Zivilcourage“; als Lohn hofft er, passend zur Perücke, die der Mann in Nietheim seiner Meinung nach getragen hat, auf den Skalp des „Zopfmanns“ und damit auf den Erfolg, mit dem er sich endlich im Fall seiner Mutter Gehör verschaffen könnte. Das ist der eigentliche Motor, der Klaus F. antreibt.

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Kommentare

05.04.2013 20:56 Uhr

.. Achtung vor gefälschten Figuren - im Fall Maria Bögerl ab Juni 2010

Nach Auffliegen der Fälscherwerkstat mit allen Schikanen - auch an den Herrn Klaus F., HDH gerichtet -
gilz besondere Vorsicht bei Recherechen mit Google Earth
INFO i-Pol 15, BKA, LPP/D Stuttgart, GenStAnwalt S., StA Ellwangen..
auch Abgabe an SOKO Fl. 80 S
danke
kps

.. B i t t e !!

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03.11.2012 11:38 Uhr

zum Weiteren ..

der Weg zur Analyse des Dunkelblonden hat sich ausserdem gelohnt -
für Analytiker und Historiker ist Jener noch viel deutlicher geworden.
Noch etwas: Der "Getriebeschaden in der Institution Polizei" ist, wie
ich meine, aber doch reparierbar !

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03.11.2012 11:32 Uhr

zum Art. vor ..

sind erkennbare Tippfehler zu entschuldigen !
Danke !

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03.11.2012 11:26 Uhr

Zur undichten Stelle von Anfang an ..

war auch unter MP Herrn Mappus bekannt - seitdem schlummert die Sache und liegt
in der Schublade.
Neben dem HN-/ HDH Spezialisten ( + 2012 ) ist leider Diese bis dato nur Wenigen in
Eriinerung geblieben.- mit einem hohen Aufwand !
Die Person ist polizeibekannt und hat somit überhaupt die Schlechtigkeit in Bezug auf
Polizei und Bürger aufgewirbelt.
Interne Dinge sind auch nicht immer einfach.
Man kann nur hoffen, dass der SOKO-Chef den Sch(l)uss noch rechtzeitig erkennt
und den Rechstzug kontinuierlich in jene Richtung führt !

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02.11.2012 17:44 Uhr

Wer firmiert, der dürfte den Ermittlern ..

auch bekannt sein !
Den Schlag mit Handkante unter die Gürtellinie kommt erst noch ..
Neben dem verdächtigen Schweigen im Walde, kommt zumindest
Einer evtl. der Zweite in Frage.
Den Blonden / Dunkelblonden analysieren wir z,Z, -
ich sage nur, die Widersprüche wie zig Einwände enttarnen
Diesen.
Fragen Sie nicht, wer A ud O von Anfang an ist.
Gucken Sie einmal auf die Spielbank-Kundschaft und
recherchieren kurz über lang.
Der verdächtige Täter sitzt vor Haustür und wartet
darauf abermals eingelassen zu werden,
der Rest mit guten Geländekenntnissen
ist nicht einmal das Papier wert.
Ich hatte 2010 den entscheidenden Hinweis
von fachkundiger Seite mitbekommen ..
SOKO .. fass, schlage zu !!

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22.10.2012 22:56 Uhr

Wer mir erklären will, die gg. Mittag eintreffende SE ( Sondereinheit ) hätte zunächst die Örtlichen

Gegebenheiten nicht erkennen wollen, irrt !
Man wusste zum Zeitpunkt, dass für den Fall ansetzbare wie durchsetzbare Zugriffe z u s p ä t
für das Opfer waren, für Täter u.U. nicht immer. Die Informationskette hätte - wie von mir bereits dargelegt -
über den Helikopter abseits, unerkannt und den Zuweg durch Nachbar-Einh.. reichen und ausgeführt
werden müssen - mithin sofort INFO-Sperre, bes. bei Spark.!
Sollen solche Events künftig von Privaten ausgeführt .werden ?

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22.10.2012 22:24 Uhr

.. feedback 4 -

überzeugen, fehlt im 3. Teil,
Entschuldigung !

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22.10.2012 22:14 Uhr

Untersuchen Sie doch einmal das Asservat 322 ..

dann kann im Teil 1 nicht allein der Umstand des Anonymen - ebenso wenig die 2-mal angebotene DNA
vom Täter / von Tätern.
Aus meiner Sicht sind es absichtliche, psychologische "Einwürfe" um gewissen "Kreisen" die
Brust wie den DNA-Test ( alt ), anzubieten. Wo bleiben Alibis ? Auf der Strecke !
weil man es so nicht mehr in die Reihe bringt !
Beim DNA - alt gibt es allenfalls 5-10%ige Erkennungen / Zuordnungen !
12 Allel-Paare - mtDNA - müssten aus der Mutation normalerweise genommen werden ! 90% ! ja !!

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22.10.2012 21:56 Uhr

das Wandelbare / wie Verwandelbare- der Fisch als Symbol bestimmter Minderheiten - Orthodoxien ?

der Umstand war mir eingangs bekannt - Tatort zum 1.- über Earth an StA und LKA, 12.05.2010 !
Meine so "gestrickte Fäden" lassen sich längst erklären - mit einer Klinge im Ansatz, d.h. hinter dem
Kopf von Maria B. der kräftige rechte Unterarm mittelblond / bis dunkel ohne den Corpus eines
Verdächtigen - nachgestellt ? und von Wem ?
Die Person ThB wie Freunde dürften sich die Hände nur so "gerieben haben" - ganz aus dem
Schneider waren Diese nie !
Die genannten Summen bedeuten für mich nach wie vor - außer Papier nichts gewesen !
Sie merken, ich bin streckenweise anderer Meinung wie Klaus F. !

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22.10.2012 21:26 Uhr

zum fisch erkennbareedback - Teil 3

der kräftige Blonde, andernorts verkleideter Geocacher mit "Sprechblasen" in Nietheim -
hat längst an der A7 mitgeholfen - ein etwas mehr gewandeltes Bild zu geben.
Wer redet vom Dunkelmann ? Dort war analytisch "Vermummung" erkennbar !
Fragen Sie ihn, warum die Ausreden zum Zeitpunkt einer laufenden Sache, knapp
700 m entfernt, so von ihm verstanden waren !
Oder Glauben Sie, ein SEG-Beamter wäre ER letztlich gewesen ? -
man frage sich auch hier nach dem Profil - in Hülle und T.?

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22.10.2012 21:18 Uhr

Privatmann in Aktion

Unter verschiedenen Pseudonymen, wie z. B. "klaro" oder "Logo"schreibt er in verschiedenen Foren.
Da ist an sich nichts nichts dabei, nur was er so schreibt, oh, da schweigt des Sängers Höflichkeit.
Beispiel gefällig?
http://forum.stuttgarter-zeitung.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=25975&start=40

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22.10.2012 21:06 Uhr

zum feedback - Teil 2

Wer beantwortet die Fragen - vom Haus / Umgebung Haus ? Sind Aussagen der Leutchen - aus
nächster Nachbarschaft mit gemeinsamer Garage Nrn. 19/21 wie Anderer nicht mehrmals versucht
worden ?! Klaus F. hat als Profiler auch meine Anerkennung, schon recht früh bekommen.
Für mich ist Er und sein Kollege mehr als nur Koryphäe - auch im hohen Amt !
Für neue Ansätze, Entwicklungen war er immer ansprechbar - nur, die SOKO konnte nicht.
Warum, wenn es "die Insider" besser wissen.
Mein über Earth entstandenes Vidoe Mai/Juni 2010 enthält Elemente des Films vom Sept. 2012,
bei Anderen hatte ich damit auch mehr als nur Hinweise wie in der Nachbearbeitung.
Der "blonde" Hintergrund passte längst zum Quartett - dieser musste aus operationalen wie
z

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22.10.2012 20:40 Uhr

Antwort auf „feedback”

Könnten Sie - wie ich als Auswärtiger - meine so nicht verstandenen Einwände wohl dann
verstehen, wenn "obskure Antworten" nichts Anderes als Versuche bestimmter Kreise
aus der Region kommen.
Ich war immerhin von Anfang an dabei, auch in Gesprächen mit Leuten der SOKO !
1. Haus 21gilt nicht erst seit dem 05.09.2012 als Ausgangspunkt einer doch noch
weitgehend leider schlecht lösbaren Sache.
Frage: Was nützen - so auch DNA-Elemente/ mtDNA-U ? - wenn Diese z.T nicht
zuzuordnen sind.?
Sei dem anders - Spuren von wahrscheinlichen "Unbekannten", die nicht greifbar
sind ?!
2. Das geteilte Umfeld / Untersuchungen über ein in der Zwischenzeit zurückgenommenes
operierendes Programm - Leute im Umfeld Bögerls.
Ich denke, dass ein selbst im engen Familienkreis nicht so erkannter "Virus"
aus meiner Sicht gar wahrscheinlich ist - leider !
Ich hatte schon 2010 auf das Gesundheitsbuch von Frau Bögerl hingewiesen,
Antwort: nichts bekannt !!

So könnte ich mehrere noch zig Varianten heranziehen

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22.10.2012 09:52 Uhr

Aha!

Nach den ganzen S21 Experten bietet man nun selbsternannten Hobbykriminologen ein Forum.

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21.10.2012 14:24 Uhr

feedback

Hallo Herr Sattler, nachdem ich nun schon einige Ihrer Beiträge gelesen habe, denke ich ca 1 % verstanden zu haben. Ich halte Sie grundsätzlich für intelligent und denke , dass Sie wissen, dass Sie "in Rätseln" schreiben, Sie sagen wohl "für Insider". Ich denke aber dass sie nicht wissen, WIE wenig Sie verstanden werden, auch von Leuten die den Fall ausführlich verfolgt haben.
"Nicht mehr genannte Phantom" könnte der Zopfmann sein, aber der war nicht blond sondern laut Phantombild dunkelhaarig, oder ist "dunkelblond" bei Ihnen eigentlich schwarz? "2 er Paare" haben Sie vorgestellt? "Teilendes" familiäres Umfeld? Spurenwechsler? geschlossenes Haus 21, Hurra ich habs, das steht in der Baindtstr. in Schnaitheim, aber eine Person dort hat Fragen? Blonder Observer mit Sónnenbrille? Ich verstehe nur Bahnhof aber wenn das Ihr Ziel ist und Ihnen Spaß macht, nennen wir Bögerl doch wegen der Farbe des Sparkassen-Logos und seinem Wohnort an der Brenz einfach den "roten Strandbewohner" .... :-)

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21.10.2012 07:42 Uhr

Zur leseswerten Darstellung bleiben offene Fragen - so auch von der Person im geschlossenen..

Haus 21 und des kräftigen blonden Observers mit Sonnenbrille - Scheck des ThB ?- nahe Grundstück,
dazu zählen weitere hell- wie mehr dunkelblonde Maskuline, gewisse Spurenwechsler - auch das
nicht mehr genannte "blonde" Phantom - wie von mir längst vorgestellte 2er Paare.
Lt. SOKO 2010 / 2011 spurlos verschwunden !!
Ich denke, dass das teilende "familiäre" Umfeld sich fragen sollte !!
Wie oft sind Polizei und Bürger bisher an der Nase herumgeführt worden !!
Ich hatte die Profiler zu mehr Aktivitäten aufgefordert.

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21.10.2012 01:58 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Privatmann Klaus F. jagt die Bögerl-Entführer”””

Bei z.B. 3 Tätern sind 100.000€ steuerfei pro Nase doch OK. Eine Million kann man auch nicht in ein paar Stunden besorgen und je länger es dauert, desto größer die Chancen erwischt zu werden. Außerdem stellte schon diese Summe in kleinen Scheinen ein Problem dar, für die Registrierung der Seriennummern wäre keine Zeit gewesen, zumal die bei 20ern und 50ern keiner kontrolliert. Zudem wusste Frau Bögerl, über welche Summen ihr Mann verfügen konnte, u.U. hat sie das den Tätern mitgeteilt.
Solange die Entführung nicht bekannt war, konnten sich diese frei bewegen, durch die Verzögerung wurde es wohl zu riskant, sich länger an einem Ort aufzuhalten, und man hat sich - geplant oder nicht - der einzigen Zeugin entledigt. Eine Pistole kann dabei viel leichter zurückverfolgt werden, als z.B. ein Küchenmesser. Was den Zopfmann angeht, so hätte ein harmloser Geocacher sich als Zeuge gemeldet, man hat ihn aber nicht gefunden und behauptet jetzt einfach, er hatte wohl nichts mit der Tat zu tun.

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21.10.2012 00:45 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Privatmann Klaus F. jagt die Bögerl-Entführer””

Einen schweren logischen Fehler haben die Annahmen von Klaus F. Wenn die Tat langfristig geplant war und / oder gar mehrere Täter beteiligt waren, dann ist die Lösegeldforderung von 300.000,00 zu gering und von daher völlig unlogisch. Für eine relativ geringe Beute eine langjährige Haftstrafe zu riskieren erscheint abwegig. Je intensiver sich der oder die Täter vorbereitet hätten, dann wäre auch die Ermordung von Frau Bögerl keine Option gewesen. Vergleichbares gilt auch für die Tatwaffe "Messer". Das ganze deutet viel mehr auf eine Spontantat durch einen Einzeltäter hin. Klaus F. hat sich mit seiner Zopfmann-Idee verrannt.

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20.10.2012 11:18 Uhr

Antwort auf „Privatmann Klaus F. jagt die Bögerl-Entführer”

Lesen Sie sich lieber mal die verlinkten Berichte durch, bevor Sie so etwas schreiben!
Die haltlosen Spekulationen der Polizei z.B. zu Todeszeitpunkt und Abstellen der A-Klasse werden als gesicherte Fakten in der Presse geschildert, dagegen werden die logischen Schlußfolgerungen von Klaus F. als haltlose Spekulationen beurteilt.
Er ist der einzige, der ein Szenario entwickelt hat, in dem im Gegensatz z.B. zu der Darstellung in der Sendung Aktenzeichen XY jedes bekannt gewordene Detail Sinn ergibt. Er hatte schon vor zwei Jahren Erklärungen dafür, wieso Frau Bögerl sterben musste und wie die Täter völlig unbehelligt an das Lösegeld gekommen wären. Unabhängig davon ob diese zutreffen oder nicht, ist das schon mehr als man von der Polizei behaupten kann. Für mich steht jetzt fest, dass das Verbrechen genial und bis ins kleinste Detail geplant war und die Polizei unfähig ist, diese Genialität zu erkennen und sich daher aüber die Risiken wundert, die die Täter eingegangen sind.

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19.10.2012 19:45 Uhr

Eine interessante Geschichte,

nachdem es eine Hundertschaft von Polizisten nicht gelungen war die Leiche von Frau Bögerl zu finden und ein Spaziergänger hier mehr Erfolg hatte, denke ich warum soll hier kein Privatmann sich egagieren.. Bis Jahresende ist es nicht mehr weit und ich wette, dass es der Polizei nicht gelingt bis dahin den Fall wie versprochen zu lösen. Vielleicht gelingt es ja diesem Herren.

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19.10.2012 15:53 Uhr

Privatmann Klaus F. jagt die Bögerl-Entführer

Ohne den Bericht gelesen zu haben kann man hier doch nur mal wieder den Kopf schütteln. Hat der nix anderes zu tun oder hat er eine ausgeprägte Profilneurose? Oder ist er früher beim "Räuber- und Gendarm-spielen" zu kurz gekommen?

Andererseits ist es auch ein wenig nachvollziehbar wenn sich ein scheinbar mit zu viel Zeit ausgestatteter
Zeitgenosse dazu aufschwingt den Fall im Alleingang zu lösen was eine x-köpfige "Sonderkommission" aus
Provinzbeamten nicht auf die Reihe bekommen hat...

Unser Herrgott hat bekanntlich einen sehr großen Tiergarten...

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Der Mordfall Bögerl

Der Fall bleibt mysteriös: Zahlreiche Spuren hat die Soko "Flagge" seit dem Heidenheimer Mordfall an Maria Bögerl verfolgt. Doch die richtige war bisher nicht dabei.

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