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Pflege und Gesundheit: Angebote im Kreis Heidenheim per Mausklick finden

Neu gestartet ist im Kreis eine Internet- Seite, auf der lokale Angebote rund um die Pflege gebündelt wurden.

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Symbolfoto  Foto: 

Vor drei Jahren wurde im Kreis Heidenheim ein Netzwerk Pflege und Gesundheit gegründet. Dort soll es nicht nur Informationen für Pflegebedürftige geben, auch Menschen, die an einer Ausbildung in pflegerischen Berufen interessiert sind, erhalten Auskunft, ebenso Firmen. Mehr als Dutzend Partner vom Kreis über die IHK bis zur Firma Hartmann sind im Boot.

Das erste Projekt war schnell beschlossen: eine gemeinsame Online-Plattform, um alle Zielgruppen anzusprechen und um regionalisierte und fundierte Infos sowie Orientierung im Informationsdschungel des Webs zu bieten. Vor wenigen Tagen ist diese Online-Plattform unter der Adresse www.pflege-gesundheithdh.de an den Start gegangen.

Gebündelt wurden auf der Seite die Themen Pflegebedürftigkeit, Beruf und Pflege, Ausbildung und Studium sowie Gesundheit in der Region. So erhalten beispielsweise Pflegebedürftige oder deren Angehörige erste Infos zu Pflegegraden oder Leistungen der Pflegversicherung und können sogleich mit der Pflegeheimsuche starten. Auch Unternehmer erhalten eine ganze Reihe von Infos von den gesetzlichen Regelungen zur beruflichen Freistellung für pflegende Angehörige bis zu Best-Practice-Beispielen, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Pflege unterstützen können. Schülern wird ein Überblick über die regionalen Ausbildungs-, Fortbildungs- und Studienmöglichkeiten im Pflege- und Gesundheitsbereich geboten und in einem weiteren Bereich sind Gesundheitsangebote sowie Veranstaltungen in der Region zu finden.

Der Bedarf an Angeboten und Informationen im Pflege- und Gesundheitsbereich ist da – „und wird mit einer ansteigenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen natürlich weiter zunehmen“, so Landrat Thomas Reinhardt. Wie er betont, sei bis 2030 mit einem Anstieg der pflegebedürftigen Menschen um rund ein Drittel zu rechnen. Mit dem Netzwerk Pflege und Gesundheit werde in der Bildungsregion eine wichtige Aufgabe angegangen, „die der demografische Wandel uns stellt“, so der Landrat.

Abgeschlossen ist die Plattform damit noch lange nicht, weitere Partner für das Netzwerk sind ausdrücklich erwünscht. Die Online-Plattform ist nicht das einzige Projekt, das das Netzwerk Pflege und Gesundheit im Blick hat. In Planung ist für November dieses Jahres ein Zukunftsdialog zum Thema „Pflege stärken!“, in welchem unter anderem über die Themen Altenpflege 4.0, Fachkräftegewinnung und Pflegeformen der Zukunft diskutiert werden soll.

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