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Patagonien – Mythos am Ende der Welt

Patagonien zählt zu den schönsten und vielseitigsten Gebieten der Erde und ist immer noch ein Traumziel für Abenteurer, Bergsteiger und Naturfotografen.

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Wer Orcas beim Beutefang im Angriffskanal fotografieren will, benötigt eine Sondergenehmigung.Foto: Wolfgang Jäkel

Die Heidenheimer Wolfgang Jäkel und Ute Rabus haben das wilde südamerikanische Land besucht. Sie brachten atemberaubende Motive mit, die bis zum 6. September in der Galerie im Pressehaus zu sehen sind.

Schon mehrmals zog es das Fotografenduo Jäkel/Rabus in die patagonischen Nationalparks von Argentinien und Chile, auch in diesem Jahr. Mit einer Sondergenehmigung bekam das Paar die Gelegenheit, Orcas beim Beutefang, im sogenannten Angriffskanal, zu fotografieren. Der „Attack channel“ ist eine um etwa 50 Meter breite Unterbrechung des vorgelagerten Felsenriffs, die es den Orcas erlaubt, bei Flut bis zum Strand und den dort spielenden jungen Seelöwen vorzudringen.

Während die bekannten Motive der amerikanischen Nationalparks meist gut zugänglich sind, erfordert die Landschaftsfotografie in Patagonien oftmals eine genaue Planung, sofern man bei guten Lichtverhältnissen zu den mitunter kilometerweit von herkömmlichen Straßen und Quartieren entfernten Aussichtspunkten gelangen will.

So mussten die beiden Heidenheimer in der Wildnis zelten und, ausgerüstet mit Stirnlampen und schwerem Equipment, früh in der Nacht aufbrechen, um zu den Gletschermoränen aufzusteigen und rechtzeitig bei Sonnenaufgang zu den spektakulärsten Motiven zu kommen.

Die berüchtigten patagonischen Wetterverhältnisse mit heftigem Wind und peitschendem Regen können allerdings alle Planungen durchkreuzen. Unzählige Fotografen sind mehrmals nach Patagonien gereist, ohne die berühmten Gipfel des Fitz Roy und Cerro Torre gesehen zu haben. In dieser Hinsicht hatte das Team Jäkel/Rabus großes Glück.

Von ihren Reisen mitgebracht haben Wolfgang Jäkel und Ute Rabus unter anderen Motive aus Chiles berühmtesten Nationalpark Torres del Paine, aus dem argentinischen Los Glaciares Nationalpark und vom Perito Moreno Gletscher.

In der Galerie im Pressehaus stellen die beiden Heidenheimer bereits zum vierten Male aus. Sie begeisterten mit Motiven von Spitzbergen, der Antarktis und dem Fernen Osten Russlands (Kamtschatka).

Wolfgang Jäkel beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Naturfotografie. Seine Aufnahmen wurden mehrfach bei renommierten internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, in digitalen Präsentationen gezeigt sowie in nationalen und internationalen Fachmagazinen veröffentlicht. Zuletzt zählte er beim „Glanzlichter“-Naturfotowettbewerb 2013 mit einer seiner Aufnahmen zu den 87 Gewinnern unter 18 450 Einsendungen von 1149 Fotografen aus 35 Ländern.

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