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Neuer IHK-Präsident Markus Maier will starken Standort

Markus Maier ist zum Nachfolger von Carl Trinkl gewählt worden. Die Fachkräftesicherung und die Weiterentwicklung der Infrastruktur liegen ihm besonders am Herzen.

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IHK-Präsident Carl Trinkl (links) beglückwünscht seinen Nachfolger Markus Maier.  Foto: 

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg hat Markus Maier, geschäftsführender Gesellschafter der C. F. Maier-Firmengruppe in Königsbronn, erwartungsgemäß mit überwältigender Mehrheit zum neuen IHK-Präsidenten gewählt. Er folgt damit Carl Trinkl, der nach 46 Jahren bei der Kreissparkasse Ostalb und seit 2009 als deren Vorstandsvorsitzender Ende September in den Ruhestand geht.

Der neue Präsident, Jahrgang 1958, gehört seit dem Jahr 2000 der Vollversammlung und seit 2015 dem Präsidium an. Als Vizepräsident ist er mit dem neuen Amt und den damit verbundenen Aufgaben bereits bestens vertraut. Der Diplom-Ingenieur trat 1987 als Geschäftsleitungsmitglied in die elterliche Firmengruppe ein. 1996 übernahm er als geschäftsführender Gesellschafter die Verantwortung für heute zehn Firmen in sechs Ländern mit insgesamt rund 1000 Mitarbeitern.

Maier war 1998 Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg. Seit 1993 ist er Mitglied des Bezirksrates der AOK Ostwürttemberg, von 2005 bis 2007 wirkte er als alternierender Vorsitzender auf der Arbeitgeberseite und ist seither Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses. Zudem ist er seit 2004 Mitglied des Aufsichtsrats der Heidenheimer Volksbank, seit 2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Außerdem engagiert er sich seit 2008 im Kuratorium der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Aalen, und ist ebenfalls Kuratoriumsmitglied bei der Königsbronner Bürgerstiftung.

„Ein starker Standort, attraktiv für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter, muss das Ziel unserer Arbeit sein“, sagte der neu gewählte Präsident. Dazu gehöre eine Reihe von Schwerpunkten. Er nannte die Fachkräftesicherung durch eine gute duale Ausbildung sowie bedarfsgerechte Angebote der Hochschulen. „Darüber hinaus müssen wir unsere Infrastruktur weiter entwickeln“, so Maier weiter. Ein wesentliches Element sei dabei die Realisierung der „Digitalen Agenda Ostwürttemberg“ sowie der Technologietransfer und die Innovationsförderung.

Carl Trinkl gehörte der Vollversammlung und dem Präsidium der IHK Ostwürttemberg seit Dezember 2009 an. 2014 übernahm er das Amt des Präsidenten von seinem Vorgänger Helmut Althammer.

Zudem gehört er dem Bauausschuss für das neue IHK-Bildungszentrum in Aalen an, der größten Einzelinvestition in der jüngeren Geschichte der Kammer. In der Realisierung des Neubaus sah Trinkl einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Daher haben Präsidium und Vollversammlung einstimmig beschlossen, dass Trinkl auch nach dem 1. Oktober dem Bauausschuss des neuen Bildungszentrums weiterhin vorsteht. Er bleibt auch Vorsitzender des Vereins „Start-up-Region Ostwürttemberg“.

Der neugewählte Präsident dankte seinem Vorgänger: „Carl Trinkl übergibt eine bestens aufgestellte IHK. Mit Herz und Verstand war und ist er ein souveräner ehrenamtlicher Spitzenvertreter unserer Industrie- und Handelskammer.“

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