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Neue Fahrzeuge für Feuerwehr

Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr sind die eine Seite, personelle Verstärkung die andere. Bei der Fahrzeugweihe zum Auftakt eines prächtigen Tages der offenen Tür sah Erster Bürgermeister Rainer Domberg am Sonntag dunkle Wolken am Feuerwehr-Himmel. Neue Leute braucht „Florian Heidenheim“.

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Gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge wurden im Verlauf eines Festaktes bei der Feuerwehr Heidenheim in Dienst gestellt. Bürgermeister Rainer Domberg (am Rednerpult) würdigte in Vertretung des Oberbürgermeisters die Arbeit der Feuerwehrleute.  Foto: 

„Das Prinzip der Freiwilligkeit stößt an seine Grenzen“, sagte Bürgermeister Rainer Domberg, der in seiner Festansprache am Sonntagvormittag die Grüße des verhinderten Oberbürgermeisters überbrachte und den selbstlosen Dienst der Feuerwehrleute an den Mitbürgern würdigte. Von daher sei so ein Tag der offenen Tür eine willkommene Gelegenheit zur Nachwuchswerbung. Gerade an Werktagen mache im Alarmfalle die Tagesverfügbarkeit zunehmend Sorge, sagte Domberg: „Sollte sich heute jemand zur Mitgliedschaft in unserer Feuerwehr entschließen, würde ich ihm ganz persönlich gratulieren.“

Die Feuerwehr Heidenheim-Mitte erhielt zum Kostenpunkt von 270 000 Euro ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug. Es ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug, das 30 Jahre auf dem Buckel hat und von der evangelischen Brückengemeinde für die Jugendarbeit als „Redbox“ übernommen wurde. Der bisherige Mannschaftswagen der Feuerwehr-Abteilung Mergelstetten wurde durch ein neues Fahrzeug ersetzt. Es kostete 55 000 Euro. Domberg gratulierte zu den neuen Fahrzeugen und hoffte auf glückliche Heimkehr von allen Einsätzen.

In seiner Begrüßung hatte Stadtbrandmeister Rainer Spahr sich über eine Reihe von Ehrengästen gefreut und besonders die große Delegation der Feuerwehr Döbeln begrüßt. Sein Dank galt allen, die letztlich grünes Licht für die Fahrzeugbeschaffung gaben. Dem Land dankte Spahr für die Zuschüsse und knüpfte die Erwartung an diesen Tag der offenen Tür, dass er viele neue Freunde für die Feuerwehr gewinnen möge.

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) überbrachte in seiner Rede die Grüße von Innenminister Reinhold Gall und zeigte sich froh, dass mit überwältigender Mehrheit im Landtag die Installation von Rauchmeldern in Wohngebäuden und Wohnungen zur Pflicht gemacht werde. Auf diese Weise hoffe das Land, dass die Zahl der Brandtoten und Brandverletzten zurückgehen werde.

Stoch sprach „von einem wunderschönen Tag für die Feuerwehr Heidenheim“. Sehr zufrieden sei er als Politiker, dass die Fahrzeuge durch die Feuerwehrgeräte-Fabrik Ziegler gebaut und ausgeliefert wurden. Nun hoffe man inständig, dass dieser mittelständische Betrieb nun auch einen Übernehmer aus der Insolvenz finde.

Regionalverkaufsleiter Johann Egger von der Firma Ziegler und Gebietsrepräsentant Volk für Daimler-Benz hielten kurze Grußworte, ehe eine große Delegation der Feuerwehr aus der Partnerstadt Döbeln (Sachsen) durch Stadtbrandmeister Thomas Harnisch ein Gastgeschenk überreichte und noch einmal für die kürzliche Überlandhilfe der Heidenheimer bei der Flut in Döbeln herzlich dankte.

Pastor Siemen van Freeden von der evangelischen Brückengemeinde nahm die kirchliche Weihe der Fahrzeuge vor und segnete alle Feuerwehrleute, die damit den Mitmenschen zu Hilfe eilen.

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