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Montessori-Pädagogik: Hat Heidenheim Nachholbedarf?

Claus-Dieter Kaul, Montessori-Pädagoge und Autor, vermisst in Heidenheim eine Montessori-Sekundarstufe. Das machte er kürzlich bei einem Besuch deutlich.

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Claus-Dieter Kaul, Montessori-Pädagoge und Autor, war auf Einladung des Montessori-Fördervereins und des Ortsverbands der GEW nach Heidenheim gekommen.

Kaul verdeutlichte, dass ein Kind durch Tätigsein und Spiel lernen sollte, ein Prinzip der Montessori-Pädagogik. Sämtliche Bildungskonferenzen der vergangenen Jahre wiesen darauf hin, dass Beziehung, Begreifen, Lernen mit Herz und Hand und die einhergehenden chemischen Vorgänge im Gehirn sowie die psychologischen Mittel des Lehrers immer wichtiger bei Erziehung und Bildung würden.

Bedauerlich hält Kaul, dass man es in Heidenheim nicht geschafft hat, eine Montessori-Sekundarstufe einzurichten, auch wenn die Anfänge mit Kindergarten und Grundschule außergewöhnlich gut seien. Gar neidisch blickte Kaul auf unsere Schullandschaft in Baden-Württemberg. Immerhin könne man Montessori-Pädagogik an staatlichen Schulen erleben. Die Gemeinschaftsschulen sind seiner Meinung nach die einzige richtige und gesunde Antwort auf den Pisa-Schock, dem laut Kaul viel zu viel Bedeutung beigemessen wird.

Nach dem Vortrag waren die Besucher zu einer Fragerunde eingeladen, die in einer regen Diskussion mündete.

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