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Michael Vaas zeigte Wege aus dem Hamsterrad

Im Lokschuppen zeigte Michael Vaas auf, wie man die eigenen persönlichen und beruflichen Ziele erkennen und erreichen kann.

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Dass die Lebenszeit verrinnt, machte Michael Vaas im Rahmen der Heidenheimer Impulse im Lokschuppen auch optisch deutlich.  Foto: 

Bei der Vortragsreihe „Heidenheimer Impulse“ war am Donnerstagabend der Optimierungsexperte Michael Vaas zu Gast. „Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand, wenn Sie es nicht tun, tut's keiner. Oder schlimmer noch, dann tun es andere!“ Mit diesen Worten wandte sich Vaas im Lokschuppen an seine Zuhörer.

Dabei, so stellte er fest, sind wir im digitalen Zeitalter alle schon unglaublich aktiv, hyperaktiv sogar. Wir rennen und machen immer schneller, angetrieben nicht zuletzt durch unsere allgegenwärtigen Smartphones, die uns vielfach weder Tag noch Nacht zur Ruhe kommen lassen. Doch bringt uns der täglich rund 80fache Griff nach dem Handy in unseren Lebenszielen voran? Oder rennen wir nicht eher ziellos und teils am Rande der völligen Erschöpfung Dingen hinterher, die uns nichts oder nur wenig bringen?

Vaas€ Bild des Hamsters im Hamsterrad macht diese ziellose und kraftraubende Hatz anschaulich. „Nur“, so seine Erfahrung, „der Hamster steigt aus, bevor es ihn aus dem Rad hinauskatapultiert. Doch was tun wir?“ Vaas kennt die Antwort aus tausenden von Gesprächen, die er in 27 Jahren als Coach geführt hat und sie ist so einfach wie erschreckend: Viele von uns kennen ihre Lebensziele nicht.

Sich bewusst Zeit zu nehmen, um sich über die eigenen Ziele für die nächsten fünf, zehn oder zwanzig Jahre klar zu werden und sich auf deren Erfüllung zu fokussieren – das sei die Grundvoraussetzung dafür, beruflich und privat erfolgreich und glücklich zu sein: „Machen Sie aus Ihren Zielen ein Muss!“ Der Mut zur Umsetzung und eine Strategie, um sie durch Gewohnheit nachhaltig zu verankern und dieses von zeit- und energiefressendem „Müll“ zu befreien, gehörten folgerichtig dazu. „Sagen Sie stopp und leben Sie bewusst“, ist daher seine Empfehlung, die von der Einrichtung fester Erreichbarkeits- und Kommunikationszeiten über Atemübungen bis hin zur Abstinenz hinsichtlich gewisser TV-Programme reicht. Offen sein für Neues und für Veränderungen, ohne aber jeden „Mist“ mitzumachen, Perspektivwechsel, Achtsam- und Wachsamkeit zum Erkennen von Chancen – jeder müsse seine persönlichen Werkzeuge finden, um elementare Ziele in Balance zu bringen oder zu halten. Und wann? Jetzt, hier und heute, denn, so mahnt Vaas, „nichts ist so kostbar wie Ihre eigene Lebenszeit!“.

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