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Martin Grath bei Schuleröffnung im Grenzgebiet zu Syrien

Flüchtlingshilfe Martin Grath reiste für drei Tage ins türkische Antakya zur Eröffnung einer Schule für syrische Flüchtlingskinder.

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Die Eindrücke sind bleibend, die Martin Grath von seiner Reise nach Antakya nahe an der Grenze zu Syrien mitbringt. Als Vertreter der grünen Regierungsfraktion war der Grünen-Abgeordnete mit einer Aalener Delegation deren türkische Partnerstadt gefahren. Anlass war die Eröffnung einer Schule für Flüchtlingskinder, die mit Aalener Spenden mitfinanziert wurde. 150 000 Euro kamen von Aalener Seite, die gleiche Summe hat das Land drauf gelegt. 1500 Mädchen und Jungen gehen dort nun zu Schule, deren Entstehen Grath als „einzigartiges Hilfsprojekt“ bezeichnet. Denn alle redeten nur, hier sei wirklich etwas getan worden, um Flüchtlingen vor Ort zu helfen, lobt der Abgeordnete, der in Stuttgart Bericht erstatten wird. Schließlich geht es auch darum, ob das Land die Finanzierung solcher Projekte weiter aufrecht erhält.

Die Botschaft ist für ihn dabei klar: „Das Geld ist gut angelegt.“ Denn mit der Möglichkeit des Schulbesuchs werde den Kindern eine Perspektive gegeben. Schließlich müsse man die Menschen dort halten, wo sie hergekommen sind, damit sie nach dem Krieg schnell wieder heimkehren könnten. Grath war mit der Delegation auch ans Grenzgebiet gefahren. Dort herrsche gedrückte Stimmung. „Viele haben Angst, dass der Krieg rüberschwappt.“ Er hofft, dass das Aalener Hilfsprojekt Vorbild für andere sein kann. Er selbst hat spontan beschlossen, dem Hilfsverein für syrische Flüchtlinge in Antakya beizutreten. Denn dieser will weiter Spenden sammeln mit dem Ziel, die Schule weiter auszubauen.

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