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Person aus Heidenheim erkrankt an Legionellen

Nachdem die Legionärskrankheit aufgetreten ist, werden nun auch Hausleitungen überprüft.

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Über warmen Wasserdampf können Bakterien übertragen werden, die die Legionärskrankheit verursachen.

Vor einigen Monaten erkrankte in Heidenheim ein Patient an einer Lungenentzündung, als deren Ursache sich Bakterien der Gattung Legionella erwiesen. Diese vermehren sich im warmen Wasser und können beim Einatmen des Wasserdampfes beispielsweise beim Duschen in die Lunge gelangen.

Um die Quelle der Legionellen festzustellen, hat das Gesundheitsamt die Untersuchung der Wasserleitungen des Mehrfamilienhauses angeordnet, in dem der Mann wohnt. Das Gebäude, das sich im Besitz der Vonovia befindet, wurde laut Bettina Benner, Pressesprecherin des Unternehmens, mehrmals überprüft, Bakterien konnten keine nachgewiesen werden. „Wir gehen davon aus, dass der Patient sich woanders angesteckt hat“, so Benner.

Nach Auskunft von Christoph Bauer, Leiter des Heidenheimer Gesundheitsamtes, werde im Fall der Legionärskrankheit der Patient befragt, um herauszufinden, wo die Quelle der Erreger sein könnte. Potenziell können dies auch Turnhallen, Schwimmbäder oder Hotels sein, in denen der Betroffene geduscht haben oder in Kontakt mit der Klimaanlage gekommen sein könnte.

In öffentlichen Einrichtungen werden amtliche Proben, in der Regel in einjährigen Intervallen, durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes genommen.

Vermieter von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind laut der Trinkwasserverordnung seit 2011 verpflichtet, spätestens alle drei Jahre eine Legionellen-Probe durchzuführen, bei Auffälligkeiten in kürzeren Intervallen. Sollte ein Test im Labor positiv, also mit zu hoher Belastung, ausfallen, muss dies dem Landratsamt gemeldet werden.

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