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Lebensfreude gewinnen durch Sport nach Krebserkrankung

Seit nunmehr 25 Jahren kann man beim Heidenheimer Sportbund Reha-Sport nach einer Krebserkrankung ausüben.

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Bei „Sport nach Krebs“ gibt es auch Wassergymnastik

Seit nunmehr 25 Jahren bietet der Heidenheimer Sportbund „Sport nach Krebs“ an. 62 Frauen und Männer beteiligen sich heute daran in drei Gruppen, welche alle von Ursula Walke geleitet werden. Mit „Sport nach Krebs“ hat der Rehabilitationssport beim HSB seinen Anfang genommen. Heute hat der Verein Sportangebote für sieben Krankheitsbilder und betreut 14 Gruppen. Mit dieser Leistungsbreite ist nach Einschätzung von Anne Vogel, der Leiterin der Abteilung Gesundheits- und Reha-Sport, der Heidenheimer Sportbund auf der Ebene Württembergs unter den führenden Vereinen.

Sport nach Krebs war zuerst eine Initiative der AOK, welche ein Jahr später der HSB weitergeführt hat. Zu Beginn ausschließlich für Frauen mit Brustkrebs gedacht, sind die Gruppen heute für alle Krebserkrankungen und alle Geschlechter geöffnet.

Überwiegend, so Walke, sind es freilich Frauen, welche zur Trockengymnastik ins Voith-Sportzentrum oder zur Wassergymnastik in das Hallenbad des Klinikums kommen. Walke und Vogel hoffen, dass mehr Männer sich den Gruppen anschließen. „Das braucht etwas Mut“, weiß Vogel, dafür werde man Teil einer gut gestimmten Gemeinschaft. Trotzdem, dass die Krankheit immer mitlebe, seien die Teilnehmer mit Begeisterung in den Übungsstunden dabei. „Es steht ihnen die Freude ins Gesicht geschrieben.“ Walke, die seit 20 Jahren Übungsleiterin für „Sport nach Krebs“ ist, weiß, dass gerade diese emotionalen Momente helfen, das Leben zu stabilisieren.

Einige Teilnehmer sind seit der Gründung von „Sport nach Krebs“ mit dabei. Die Übungen selbst sind darauf angelegt, körperliche Einschränkungen nach Operation und Therapie zu mildern. Aufgrund der steigenden Nachfrage ist seit Oktober eine weitere Übungsstunde eingerichtet.

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