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Kurzfilm „Colores“: Über ein Jahr Arbeit für gelungene 19 Minuten

Der Heidenheimer Tobias Blank zeigte seinen Kurzfilm „Colores“ vor etwa 100 Menschen im Heidenheimer Kinocenter.

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Vor knapp zwei Wochen war das Gesamtwerk endlich fertig. Nach über einem Jahr Arbeit konnte der 24-jährige Heidenheimer Tobias Blank seinen Kurzfilm „Colores“ endlich der Öffentlichkeit präsentieren und das nun auch vor heimischer Kulisse – und die war ganz beachtlich. Knapp 100 Menschen waren am Sonntagvormittag ins Kinocenter nach Heidenheim gekommen, um sich den 19-Minüter von Blank und den Kurzfilm „Taktlos“ von seiner Aalener Kommilitonin Juliane Beck anzusehen.

Nur Positives aus dem Publikum

Als Abschlussarbeit für ihr Studium Multimedia und Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film an der Hochschule in Ansbach waren beide Filme entstanden. Was nun damit passiert, wird man sehen.

Vom Heidenheimer Publikum jedenfalls war nur Positives zu hören, was sicherlich nicht nur daran lag, dass viele Bekannte im Kinosaal saßen. Einige sagten dem jungen Filmer Blank sogar eine große Zukunft vorher. Ob diese Prophezeiung eintreten wird? Tobias Blank hätte sicherlich nichts dagegen. Am Sonntag war der Heidenheimer aber erstmal nicht mit seinem weiteren beruflichen Werdegang beschäftigt, sondern genoss gemeinsam mit Freunden, Bekannten und Mitwirkenden das erreichte Ziel – einen gelungenen Film produziert zu haben.

Und was sagt der Regisseur nach der Heidenheimer Erstaufführung selbst zum Endprodukt? „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und möchte mich nochmal bei allen Beteiligten bedanken.“ Die Premiere von „Colores“ war bereits am Montag in Nürnberg, dort zeigten auch alle Kommilitonen von Blank ihre Werke. „Bei der Premiere war ich aufgeregter als heute“, gesteht er. Denn man könne die fürs Kino benötigte Filmdatei vorher nicht überprüfen. Doch am Montag lief alles glatt und so konnte Blank sich in Heidenheim ganz entspannt im Kinosessel in der letzten Reihe zurücklehnen und genießen.

Die Entstehung von „Colores“

Im 5. Semester hatte er bereits das Drehbuch dazu verfasst. Dann wurde gedreht. Einige Dreharbeiten fanden auch in der Heidenheimer Umgebung statt. Unter anderem spielten Filmszenen im Kulturzentrum Kloster in Herbrechtingen, auf Schloss Hellenstein, in der Waldorfschule und in zwei Heidenheimer Restaurants. Auch einige Heidenheimer waren als Komparsen engagiert, darunter Sänger des Neuen Kammerchors. Als Tobias Blank sein Abitur am Schiller-Gymnasium machte, sang er selbst im Chor. Als Kind spielte er Cello. Musik war also schon immer ein Bestandteil seines Lebens. Nicht verwunderlich, dass es im Film auch musikalisch wurde: Es geht um einen jungen Dirigenten und Komponisten, der sein Studium abgeschlossen hat, sich nun aber entscheiden muss, welchen Weg er einschlagen will.

Wie geht es weiter?

Auch Tobias Blank steht bald am Ende seines Studiums und muss sich entscheiden, wie seine Karriere als Filmemacher weitergeht. Jetzt beschäftigt sich der 24-Jährige aber erstmal mit seiner Bachelorarbeit. „Was danach kommt, wird man sehen“, sagt der Heidenheimer.

Am kommenden Sonntag sind beide Kurzfilm im Kino in Aalen zu sehen.

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