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Karl Baßler: Abschied mit bester Bilanz

Nach fast 25 Jahren nimmt Karl Baßler, der äußerst erfolgreiche Finanzchef des Vereins seinen Abschied vom Vorstand.

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Es war sozusagen das Vorwort zu den erheblichen Veränderungen in der Vereinsspitze, die 2018 beim HSB anstehen: Auf der Hauptversammlung wurde Karl Baßler nach 24 Jahren aus dem Amt des Finanzvorstands verabschiedet.

1993 hatte Baßler sein Amt angetreten, so Vorsitzender Dr. Volker Wiedenmann – damals sei ein gewisser Bill Clinton US-Präsident geworden. Lange her und andere Zeiten: Der HSB sei zu Beginn von Baßlers Tätigkeit finanziell weder gut noch geordnet dagestanden. Teils habe man gar auch den „HSB-Report“ verzichten müssen, um Geld zu sparen. „Gleichwohl haben wir nicht zu einer Mitgliedsbeitragserhöhung gegriffen“, so Wiedenmann.

Finanziell ein dickes Brett musste Baßler auch bei der Abspaltung der Fußballabteilung bohren. Was letztlich für HSB wie FCH gut ausgegangen sei, sei hinter den Kulissen oft unklar und verworren gewesen und habe Baßler mehr als nur eine schlaflose Nacht beschert.

Doch der Finanzchef des HSB habe nicht nur das gelöst. Die Kassenlage habe er stabilisiert, die Verschuldung zurückgefahren und damit die Grundlage für das Voith-Sportzentrum im Sparkassen-Sportpark geschaffen. „Während der ganzen Jahre haben wir nur eine Mitgliedsbeitrags-Erhöhung gebraucht und diese war ausdrücklich für die Finanzierung des Gebäudes“, so Wiedenmann: „Der gesamte Grund und Boden und das Eigentum des Vereins steht schuldenfrei da. Eine glänzendere Bilanz kannst Du als Finanzvorstand kaum noch abliefern“.

Baßler selbst dankte sichtlich bewegt – und er bedankte sich besonders bei seiner Frau Gerda: „Du hast viel mitmachen müssen“.

„Ohne solche Menschen kann man keinen Verein umtreiben!“, würdigte auch OB Bernhard Ilg die Arbeit Baßlers, der noch auf der Hauptversammlung zu neuen Ehrenvorstand des HSB gekürt wurde.

Baßlers Nachfolge tritt Christoph Haas an. Der 32 Jahre alte Sparkässler wurde von den stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig und für die üblichen zwei Jahre ins Amt gewählt. Er versuche, in die „ziemlich großen Fußstapfen“ Baßlers zu treten.

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