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Hexen, Hennen und viel Heiterkeit in Heidenheim

Heidenheim eine Faschingshochburg? Davon kann keine Rede sein. Ein wenig närrische Stimmung machte sich am Mittwoch dennoch breit. Dafür sorgten Narren aus der Nachbarschaft.

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Närrischer Besuch aus der Nachbarschaft: Gestern machten Gundelfinger Faschingsfreunde Halt in Heidenheim. Weitere Fotos gibt es auf www.hz-online.de/bilder  Foto: 

Am Mittwoch ging es selten närrisch zu in der Brenztalmetropole. Nicht, dass man meinen könnte, die Heidenheimer hätten die Faschingslust für sich entdeckt. Nein, vielmehr war eine Abordnung Gundelfinger Faschingsfreunde verantwortlich für das bunte Treiben, das sich vor dem Rathaus ereignete. Im Rahmen ihrer alljährlichen „Wellnessfahrt“ mit dem „Narenschiff Gufit“ waren sie entlang der Brenz unterwegs. Dabei machten sie auch Halt in Heidenheim.

Hexen, Hühner und weitere Maskierte sorgten für Wirbel – ja, es machte sich sogar ein wenig Faschingsstimmung breit. Der Grund des Besuchs: Man wolle die Freundschaft pflegen. Seit Jahren seien ja auch Gundelfinger Gärtner beim Heidenheimer Wochenmarkt. Und überhaupt: Die Gäste wollten ein wenig Narretei in das sonst bekanntermaßen faschingsabstinente Heidenheim bringen.

Gesagt, getan – nach dem Empfang vor dem Rathaus und dem anschließenden Umzug ins Meeboldhaus sorgten die Narren aus dem benachbarten Bundesland für Stimmung. Zu Akkordeonklängen ertönten dann die besten Faschings-Hits. Schlachtrufe gab es obendrein. Die Mitglieder des Gundelfinger Faschingsvereins „Die Glinken“, die Aktiven des historischen Bürgervereins, die Hexengruppen aus dem Umkreis sowie Gundelfingens Bürgermeister Franz Kukla und die weiteren städtischen Bediensteten kamen sichtlich in Fahrt. Auch für das Auge war etwas geboten: Das Prinzenpaar der „Glinken“ präsentierte seinen majestätischen Tanz.

Vielleicht hat die Faschingsbegeisterung ja ein wenig Wurzeln geschlagen. In das einzig zarte Heidenheimer Faschingspflänzchen, die erst seit 2011 aktiven Heidenheimer Felsenhexen, jedenfalls setzt man in Bayern große Hoffnungen: „Der Samen ist gestreut und er ist gut“, hieß es gestern. Jetzt müsse er nur noch gedeihen. Am Schlachtruf jedenfalls soll es nicht scheitern, ein solcher war schnell gefunden: „Heidenheim, weiß-rot-blau – Helau“ hallte es gegen Ende des Besuchs unisono durch das Meeboldhaus. Narreteia – Aquileia? Wäre auch noch eine Möglichkeit. Aber das ist eine andere Geschichte.

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