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Herbrechtinger Jurawell-Sauna wird dieses Jahr erweitert

Treiben die kalten Temperaturen mehr Menschen in die heiße Sauna? Steffen Fleig antwortet mit einem klaren Nein. Die Begründung reicht der Betriebsleiter des Jurawell schnell nach. „Die Saunalandschaft ist hier immer proppenvoll im Winter.“

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Nicht nur bei tiefen Minusgraden bestens besucht: die Saunen im Jurawell. Noch heuer soll die Saunalandschaft ausgebaut werden.  Foto: 

Entsprechend denkt man bei den Technischen Werken Herbrechtingen, welche das Hallenfreizeitbad betreiben, an eine Erweiterung des Saunabereichs. „Wir sind in den Anfängen der Planung“, sagt Fleig. Möglicherweise könne in der zweiten Jahreshälfte bereits mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Wie „hypothetisch“ die Frage nach einem Mehr an Saunagästen ist, wenn die Temperaturen tief unter Null sinken, illustriert Fleig mit den Besucherzahlen der letzten Jahre. Unabhängig davon, wie kalt der Januar war, in den vier Kabinen der Sauna und im Dampfbad zählte man monatlich jeweils um die 3000 Besucher. „Mehr geht nicht“, meint Fleig. Wenn sich zum stündlichen Aufguss in den 90 Grad-Saunen mitunter je 30 Personen drängten, dann sei es schon sehr, sehr eng.

Den Rekordjanuar markiert das Jahr 2010 in den Annalen des im Jahr 2004 komplett überholten und erweiterten Hallenbades. 3086 Saunabesucher wurden in diesen Tagen gezählt. Heuer schloss man den Januar mit 2791 Besuchern. Vor allem spätnachmittags und in den Abendstunden der werktäglich bis 22 Uhr geöffneten Sauna füllten sich die Kabinen.

Wählen kann der Saunagänger im Herbrechtinger Jurawell zwischen zwei Sauna-Kabinen mit 90 Grad, einer Kabine mit 60 Grad und der im Freibereich gelegenen Blocksauna, die ebenfalls auf 90 Grad erhitzt wird. Dazu gibt es noch ein Dampfbad mit 40 Grad.

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