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Heidenheimer Vesperkirche tischt 7600 Essen auf

Die Tische sind abgeräumt, das Geschirr ist gespült, die Pauluskirche bietet wieder das gewohnte Bild. Und die Verantwortlichen der mit einem ökumenischen Gottesdienst beendeten Vesperkirche ziehen eine positive Bilanz des vierwöchigen Geschehens.

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Ökumenische Vesperkirche: 150 ehrenamtliche Helfer haben vier Wochen lang die Voraussetzungen für eine große Tischgemeinschaft in der Pauluskirche geschaffen.  Foto: 

Noch liegt das wirtschaftliche Ergebnis nicht auf dem Tisch, weil nicht alle Rechnungen vorliegen, doch zeigte sich die an der Spitze des Organisationsteams stehende Dr. Ulrike Hurler gestern sehr zufrieden mit dem Besuch. Nach ihren Angaben wurden bei dieser nunmehr dritten Auflage der ökumenischen Vesperkirche rund 7600 Essen ausgegeben. Insgesamt kamen etwa 500 Besucher weniger in die Pauluskirche – ein leicht gebremster Zulauf, der im wesentlichen auf die mit Glatteis verbundene kalte Witterung und auch auf streikbedingte Beeinträchtigungen im öffentlichen Busverkehr zurückgeführt wird.

Insgesamt waren es mehr als 150 ehrenamtliche Helfer, die in dieser Zeit für das tägliche Brot – und einiges mehr – gesorgt haben. Pro Tag waren bis zu 30 hilfreiche Geister im Einsatz, darunter auch Schulklassen, die sich nach Einschätzung der Verantwortlichen in vorbildlicher Weise engagiert haben.

„Nahrung für Leib und Seele“ versprach dieses von der Evangelischen und Katholischen Gesamtkirchengemeinde auf die Beine gestellte Angebot, zu dem auch ein tägliches Kulturprogramm gehörte, das überwiegend von der Städtischen Musikschule, aber auch von Chören und anderen Ensembles getragen wurde. Einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Vorhabens leisteten die vier in der Pauluskirche inszenierten Benefizkonzerte, die einen Spendenerlös von 4363 Euro erbrachten. Weitere Spendeneingänge sind derzeit noch nicht abgerechnet.

„Friedlich, freundlich und fröhlich“ ist die Vesperkirche verlaufen. So jedenfalls behält Ulrike Hurler das Geschehen in Erinnerung, doch das schönste Lob für die Organisatoren der Vesperkirche kam aus dem Munde vieler Besucher. „Weiter so,“ hieß es da, was auf kirchlicher Seite als Ermunterung verstanden wird, im nächsten Jahr erneut aufzutischen und so eine Begegnung der besonderen Art zu ermöglichen. Und dass es eine vierte Auflage der Heidenheimer Vesperkirche bene wird, bestätigt nicht zuletzt Pfarrerin Gabriele Mack von der Pauluskirchengemeinde, die sich nach Abschluss der diesjährigen Vesperrunde rundum dankbar zeigt: gegenüber den Besuchern, den Mitarbeitern, Sponsoren und Spendern. Und eine schöne Hoffnung hat: „Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.“

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