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Heidenheimer Post-Standort bleibt erhalten

Die Gerüchteküche brodelt schon geraume Zeit, und die Spekulationen schießen ins Kraut. Doch wie es aussieht, ist an der Befürchtung, Post und Postbank könnten ihren Standort beim Bahnhof schließen, nichts dran. Mindestens für die nächsten zehn Jahre wird sich an der heutigen Situation nichts ändern.

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Bleibt auf jeden Fall die nächsten zehn Jahre erhalten: Die Post am Bahnhofsplatz.  Foto: 

Die Frage, ob sich die Post aus Heidenheim zurückziehen und die Filiale am Bahnhofsplatz schließen wird, steht schon seit längerem im Raum. Doch als im Frühjahr bekannt wurde, dass der gesamte Gebäudekomplex von einem bayrischen Immobilienbüro zum Kauf angeboten wurde, verdichteten sich die Gerüchte, dass sich die Post aus Heidenheim verabschieden will. Ob das Gebäude, das zuletzt im Besitz eines US-Investors war, verkauft werden konnte, ist nicht zu erfahren.

Doch nach wie vor ist die Postbank hier eingemietet und betreibt die Räumlichkeiten im Erdgeschoss, in denen der Kundenverkehr stattfindet. Die Deutsche Post selbst unterhält hier keine Filiale mehr, wohl aber die Postbank, die in diesem Fall auch die Annahme von Briefen, Paketen und Päckchen und andere klassische „Postgeschäfte“ übernimmt.

Die Deutsche Post selbst ist auch noch in dem Gebäudekomplex vertreten, wenngleich sie keinen Bereich für Kundenverkehr mehr hat. Denn die sogenannte Zustellbasis, der Stützpunkt für die Postzusteller, ist nicht öffentlich. Hier werden die Postsendungen auf die Zustellbezirke verteilt.

Und auch das wird in Zukunft so bleiben. „Die Postbank hat einen neuen Mietvertrag über eine Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet“, sagt Iris Laduch-Reichelt von der Pressestelle der Postbank. Damit sei gewährleistet, dass der Standort am Bahnhofsplatz erhalten bleibt. Darüber hinaus habe auch die Deutsche Post einen neuen Mietvertrag für die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen. Das bedeutet, dass auch der Stützpunkt für die Postzusteller unverändert beibehalten wird.

„An den Gerüchten über eine Schließung ist nichts dran“, betont Laduch-Reichelt. Sie könnten ihrer Ansicht nach durch die Aufsplittung des früheren Mietvertrags in zwei separate für Postbank und Deutsche Post entstanden sein. „Die Postbank hat mit dem Vermieter einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen und keinerlei Absichten, den Standort aufzugeben.“ Für die Kunden wie für die Mitarbeiter werde sich gar nichts ändern.

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