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Heidenheimer "Warenkorb" erreicht zweithöchsten Stand

Die Kosten für den täglichen Bedarf sind Ende 2011 auf den zweithöchsten Stand seit Beginn der Erhebung gestiegen. Das ist das Ergebnis unseres Heidenheimer Warenkorbs.

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Es gibt einige, teilweise sogar drastische Preissprünge nach oben, aber eben auch viele Artikel, die im Vergleich zum vorigen Quartal wieder billiger geworden sind. Bei insgesamt neun Produkten blieb der Preis gleich.

Tiefer in die Taschen greifen muss der Verbraucher für fünf Produkte. Prozentual drastisch gestiegen ist der Preis für ein Kilogramm Weizenmehl: Es verzeichnet einen satten Preissprung von 25 auf 45 Cent. Das entspricht einer Preiserhöhung von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Seit unsere Redaktion die Preise regelmäßig erfasst, ist Mehl damit so teuer wie noch nie. Erklärbar ist dieser massive Preissprung nur bedingt, lässt sich aber teilweise durch die turbulenten Entwicklungen auf den Agrarmärkten erklären. Die Weizenpreise erlebten im Jahr 2011 ein stetiges Auf und Ab.

Ständigen Schwankungen unterworfen ist auch der Benzinpreis. Die Preise an den Tankstellen werden inzwischen oft mehrmals täglich geändert, Schwankungen von bis zu fünf Cent Preisunterschied sind keine Seltenheit. Zum Zeitpunkt der Erhebung am Freitagmorgen kostete ein Liter Benzin der Sorte Super E10 an der Zapfsäule 1,52 Euro, was einer Preissteigerung zum vorigen Quartal um 3,4 Prozent entspricht.

Für Kopfsalat musste Ende Dezember 1,50 Euro auf dem Wochenmarkt bezahlt werden – ein um 66,7 Prozent höherer Preis als im vorigen Quartal. Auch das Kilo Tomaten aus dem Supermarkt kostet im Winter mit 2,99 Euro deutlich mehr als in den wärmeren Monaten. Das entspricht einem Anstieg um 50,2 Prozent. Mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich hier um jahreszeitliche Schwankungen. Auch die Äpfel sind im Winter teurer geworden: Das Kilo auf dem Wochenmarkt kostet jetzt 1,50 Euro, im Vorquartal musste man dafür noch zehn Cent weniger bezahlen. Beim heimischen Metzger muss man für 100 Gramm Hinterschinken 1,72 Euro bezahlen. Damit ist der Schinken um 2,4 Prozent teurer als im September.

Gespart werden kann bei insgesamt fünf Artikeln im Warenkorb – wenn auch meist nur gering. Für zehn Eier aus Freilandhaltung zahlt man auf dem Wochenmarkt zwei Euro, einen Preis der um 13 Prozent niedriger liegt als noch im vorigen Quartal.

Der Preis für 250 Gramm Butter liegt bei 99 Cent und ist damit um 5,7 Prozent günstiger als Ende September. Mit der Milch, die derzeit 57 Cent pro Liter kostet, ist ein weiteres Milchprodukt günstiger geworden, und zwar um fünf Prozent.

Das Kilo Gulasch kostete beim Metzger Ende Dezember 9,80 Euro und war damit zehn Cent oder ein Prozent günstiger als im Vorquartal. Die von uns verglichenen Nudeln kosteten im Dezember 3,99 Euro, was einer Verringerung um 10,3 Prozent entspricht.

Da die Nudeln seit Jahren im Preis unverändert bei 3,99 Euro lagen, kann die Erhöhung im Vorquartal auf 4,45 Euro als einmaliger Ausschlag nach oben verstanden werden.

Im Preis unverändert blieben Brot, Brezeln, Kaffee, Apfelsaft, Mineralwasser, Käse, Windeln, Döner und Pizza.

Für die Produkte im Warenkorb muss zum Jahresende mehr bezahlt werden. Preistreiber sind vor allem die Produkte, die jahreszeitlichen Schwankungen unterliegen.

Für 64,38 Euro erhält der Verbraucher alle Artikel aus dem Warenkorb – bezahlt also 1,48 Prozent mehr als noch im September. Damals kosteten die Produkte insgesamt 63,44 Euro.

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