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Hartmann: Umsatz und Gewinn erneut gesteigert

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist es der Hartmann-Gruppe gelungen, ihren profitablen Wachstumskurs fortzusetzen. Zum 30. September erzielte der international tätige Hersteller von Medizin- und Pflegeprodukten weltweit Umsatzerlöse in Höhe von 1,374 Milliarden Euro.

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Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte lag das organische Wachstum einer Pressemitteilung des Konzerns zufolge sogar bei bei 4,2 Prozent. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich zum 30. September um 20,3 Prozent auf 90,1 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nahm gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21,5 Prozent auf 57,1 Millionen Euro zu.

Ein Wachstum verkündet Hartmann in allen Geschäftssegmenten. Der Bereich Wundmanagement verzeichnete in den ersten drei Quartalen eine Steigerung der Umsatzerlöse um 3,6 Prozent auf 303,2 Millionen Euro. Das Wachstum resultierte vor allem aus Umsätzen mit dem unter der Marke Vivano angebotenen Produktsystem zur Unterdruck-Wundtherapie sowie mit Produkten für die hydroaktive Wundbehandlung. Die Umsatzentwicklung bei post-operativen Verbänden war ebenfalls positiv.

Im Geschäftssegment Inkontinenz-Management erzielte Hartmann zum Ende des dritten Quartals eine Zunahme der Umsatzerlöse um 0,8 Prozent auf 466,8 Millionen Euro. Zu dieser Entwicklung trugen insbesondere die unter der Marke MoliCare Mobile angebotenen Inkontinenzslips sowie Menalind, die Pflegeserie für die strapazierte Haut älterer Menschen, bei.

Die Umsätze im Segment Infektionsmanagement stiegen um 3,1 Prozent auf 323,5 Millionen Euro. Hartmann profitierte insbesondere von guten Zuwächsen bei kundenindividuellen OP-Sets und Desinfektionsmitteln. Auch OP-Einweginstrumente verzeichneten ein kräftiges Umsatzplus.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz bei 79,6 Prozent.

Bei den weiteren Konzernaktivitäten verzeichnete die Hartmann-Gruppe per 30. September Umsatzerlöse in Höhe von 280,9 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, das aus dem erfreulichen Wachstum der Unternehmensgruppen CMC, Kneipp, KOB und Noge resultiert.

Das Umsatzplus der Gruppe wirkte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres positiv auf das Ergebnis aus. Darüber hinaus hatte die Reorganisation der Logistikstrukturen in Deutschland einen positiven Ergebniseffekt. Demgegenüber belasteten der Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie der anhaltend hohe Preisdruck auf Kundenseite das Ergebnis.

Andreas Joehle, Vorstandsvorsitzender der Hartmann-Gruppe: „Trotz eines schwierigen Marktumfelds ist es uns gelungen, Ebit und Konzernergebnis verglichen mit dem Umsatz überproportional zu steigern.“

Zum 30. September betrug die Nettoverschuldung der Hartmann-Gruppe 19,4 Millionen Euro, vor einem Jahr lag sie bei mit 74,7 Millionen. Die Eigenkapitalquote lag Ende des dritten Quartals bei 54,5 Prozent.

Am 30. September waren 10 342 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Gegenüber dem Jahresende 2013 entspricht dies einer Zunahme um 85 Personen, die durch das organische Wachstum in Europa bedingt ist. 42,6 Prozent der Beschäftigten waren zum Ende des Ende September in Deutschland tätig.

Angesichts des soliden Fundaments ist es dem Unternehmen um die Zukunft nicht bange und verfügt üben eine Vielzahl von Ansatzpunkten für künftiges Wachstum in einem schwierigen Marktumfeld. So wird Hartmann unter anderem künftig sein Engagement im Bereich der direkten Patientenversorgung international ausweiten. Die weiteren Konzernaktivitäten sind der Pressemitteilung zufolge ein wichtiger Bestandteil im Portfolio für weiteres profitables Wachstum innerhalb sich rasch verändernder Marktstrukturen.

Als permanentes Arbeitsprogramm wird Hartmann auch im laufenden Jahr weiter an der Effizienz seiner Prozesse arbeiten und Maßnahmen zur Kostenreduktion und Ergebnisverbesserung umsetzen.

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