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Grossmann und Kaiser: letztes Kapitel einer 40-jährigen Firmengeschichte

Insolvenzverfahren: Grossmann und Kaiser gibt's nur noch auf dem Papier – und auch das nicht mehr lange.

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Zwischen Brenz und der Straße „Am Jagdschlössle“: früher Grossmann und Kaiser, jetzt Heimat zweier neuer Firmen.  Foto: 

Der Geschäftsbetrieb ist bereits vor mehr als einem Jahr eingestellt worden, und das am nördlichen Ortsrand Schnaitheims gelegene Firmenareal hat denn auch schon längst einen neuen Eigentümer und damit eine Nachfolgenutzung gefunden. Die Ende 2014 in Insolvenz gegangene Grossmann und Kaiser GmbH gibt es aber immer noch, zumindest dem Namen nach, denn eine Löschung aus dem Handelsregister kann erst nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens erfolgen. Die Eintragung der beiden Geschäftsführer der Gesellschaft war bereits im September vergangenen Jahres aufgehoben worden.

Aus heutiger Sicht wird es wohl noch bis Ende des Jahres dauern, bis das seit rund zweieinhalb Jahren betriebene Verfahren beendet werden kann. Als nächster Schritt steht der Schlusstermin an, in dessen Rahmen der Insolvenzverwalter nochmals abschließend über das Verfahren berichtet. Danach ist als letzter Akt die Schlussverteilung vorgesehen. In diesem Rahmen bewilligt das für den Fall zuständige Insolvenzgericht Aalen die Aufteilung der Insolvenzmasse unter den Tabellengläubigern, die ihre Forderungen zuvor schriftlich angemeldet hatten.

Gute Insolvenzquote

Nach aktuellen Angaben eines Sprechers des Ulmer Insolvenzverwalters Michael Pluta ist davon auszugehen, dass die Insolvenzquote nicht gerade mager ausfällt. Nach seiner Prognose können die Gläubiger am jetzt absehbaren Ende des sich hinziehenden Insolvenzverfahrens mit einem als überdurchschnittlich hoch geltenden Anteil von 30 Prozent der Insolvenzmasse rechnen.

Ursprünglich hatte Michael Pluta gehofft, einen Investor für die Weiterführung des in finanzielle Schieflage geratenen Korrosionsschutz-Spezialisten zu finden. Nachdem sich dieser Plan zerschlagen hatte, war das rund 12 000 Quadratmeter umfassende Objekt verkauft worden und ist jetzt an das noch junge Speditionsunternehmen HGS GmbH und an die früher in Weißenhorn beheimatete Firma Rohrbiegetechnik Fröscher vermietet.

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