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Fuchs-Waisen: Drei Welpen aus Felsspalte gerettet

Feuerwehr und Tierschützer haben drei Waisen einer überfahrenen Fuchs-Mutter am Totenberg gereettet. Ein kleiner Fuchs allerdings ist nicht zu fangen.

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Drei kleine Füchse wurden aus der Felsspalte im Totenberg gerettet.  Foto: 

Einen ungewöhnlichen Einsatz erlebte die Feuerwehr letzte Woche in Heidenheim. So saß über das Osterwochenende nicht etwa das Häschen in der Grube, sondern vier Fuchs-Welpen in einer Höhle am Totenberg.

Eine Füchsin hatte ihre Welpen in einer Felsspalte neben der vielbefahrenen Straße B19 zur Welt gebracht und war bei der Nahrungssuche entlang der Strecke überfahren worden. Nun galt es, das Leben ihrer vier Welpen zu retten, die allein in der Höhle zurückgeblieben waren.

Drei kleine Welpen gerettet

Drei der vier Jungtiere konnten von einem Jäger direkt aus dem Spalt gefangen werden. Sie wurden zunächst dem Tierheim übergeben. Zur idealen Betreuung wurde der Verein Natur aus Tübingen eingeschaltet. Der gemeinnützige Verein engagiert sich für Wildtierschutz und war sofort zur Stelle, als es darum ging, sich um die Füchse zu kümmern.

Eines Abends wurde Katja Sonnenfroh, Feuerwehrfrau und Tierschützerin, hinzugezogen. Die Helfer setzten alles daran, das letzte Fuchs-Junge aus dem Bau zu bekommen. Es zeigte sich zwar, huschte jedoch bei der kleinsten Bewegung zurück in die Höhle. Auch der Einsatz von einer Spezial-Kamera und das Locken mit Futter blieb erfolglos.

Kleiner Fuchs kommt nicht raus

Obwohl er immer lauter schrie, wollte der Fuchs einfach nicht rauskommen. Deshalb wurde eine Lebendfalle als letzte Möglichkeit aufgebaut. Hierzu entfernte die Feuerwehr ein Gitter, das den Eingang zur Höhle versperrte. Trotz regelmäßiger Überprüfung der Falle im Drei-Stunden-Takt Tag und Nacht blieben die Bemühungen ohne Erfolg.

Die Hoffnung, den Welpen lebend zu fangen wurde immer kleiner. Um jedoch ein nichts unversucht zu lassen, wird der Höhleneingang noch bis Ende dieser Woche regelmäßig kontrolliert. Die geretteten drei Welpen werden derzeit vom Verein Natur wieder aufgepäppelt und befinden sich auf dem Wege der Besserung.

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