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Eine Stadt, bestens vermarktet

Wer das nächste Mal über Wetterpech meckert, sollte sich an dieses Wochenende erinnern. Geht's noch besser? Für die beiden Märkte nicht.

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  • Auch der Herbstmarkt sonnte sich in viel Zulauf. 1/3
    Auch der Herbstmarkt sonnte sich in viel Zulauf. Foto: 
  • Markt-Idylle im Brenzpark: Das Wetter hätte kein Kunsthandwerker schöner anfertigen können. Kein Wunder, dass ruhige Ecken im Brenzpark schwer zu finden waren. 2/3
    Markt-Idylle im Brenzpark: Das Wetter hätte kein Kunsthandwerker schöner anfertigen können. Kein Wunder, dass ruhige Ecken im Brenzpark schwer zu finden waren. Foto: 
  • An sonnigen Ufern: Der kleine Festplatz war wieder Herzstück und Gastro-Meile des Kunsthandwerkermarktes – und wer hier keinen Platz mehr fand, konnte auf den kompletten Brenzpark ausweichen. 3/3
    An sonnigen Ufern: Der kleine Festplatz war wieder Herzstück und Gastro-Meile des Kunsthandwerkermarktes – und wer hier keinen Platz mehr fand, konnte auf den kompletten Brenzpark ausweichen. Foto: 
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Das letzte Wochenende im September hat Markt-Tradition in der Stadt, und gutes Herbstwetter ist da gar nicht selten. Doch was es am Wochenende gab, war nicht Hebst, sondern Spätsommer pur.

Die Folgen waren absehbar: Vor allem am Samstagnachmittag ging rund um die Seewiesenkreuzung gar nichts mehr: Volksfestplatz dicht, alle anderen Parkmöglichkeiten bis zur WCM fast restlos zugeparkt, Autos mit zumeist auswärtigen Kennzeichen stauten sich. Im Brenzpark selbst blieb es entspannter, da man bei derartigem Top-Wetter eben immer ausweichen kann – auf den Rasen, ins Grüne, auf den Spielplatz, in die Blumenschau. Und wer auf dem kleinen Festplatz keinen Platz mehr bekam, der ließ sich mit Kaffee oder Flammkuchen eben im Park nieder.

Wie sorgt man für so ein Wetter? „Das wurde ich oft gefragt diesmal“, lacht Markt-Organisator Stephan Lobensteiner aus Prien am Chiemsee. Und die Antwort? „Ich sage, wer kann, der kann, der Rest ist mein Geheimnis.“ Aha.

Kein Geheimnis ist, dass Lobensteiner extrem zufrieden sein kann: Das Wetter brachte viel Zulauf, sorgte aber auch für entspannte Besucher – das ist wichtig, damit an den Ständen nicht nur gedrängelt, sondern eben auch gekauft wird. Die meisten der über 80 Kunsthandwerker seien zufrieden, so Lobensteiner – und für Auswahl und Angebot gab es heuer schon das eine oder andere Lob, was Lobensteiner ganz besonders freut.

Wie viele Besucher nun an den beiden Tagen in den Brenzpark kamen, war bis gestern Abend noch nicht vollständig ausgezählt. Lobensteiners vorsichtige Schätzung: „Es waren schon mehr als im Vorjahr.“ Das dürften dann zwischen 15 000 und 20 000 Menschen gewesen sein. Und der erfahrene Markt-Macher stellt klar: Nächstes Jahr wieder und in bewährter Weise: „Wenn es gut läuft, lässt man es laufen.“

Gut gelaufen ist es am Samstag und Sonntag auch für den angestammten Herbstmarkt. Über 80 Stände in der ganzen Fußgängerzone boten den üblichen Mix von Socken und Pullis bis zu Krauthobel, Hosenträger und Spielzeug. An Publikum fehlt es auch hier nicht, auffällig wie immer, dass die Käuferschicht hier deutlich internationaler ist als im Brenzpark, wo sich eher das etablierte Bürgertum mit netten Dekorationen eindeckt.

Dennoch war Herbstmarkt Nummer 30 etwas Besonderes: Wie berichtet war es der letzte Markt unter Regie von Manfred Popp, und womöglich hat auch die legendäre Schweinchenbahn das letzte Mal ihre Runden auf dem Eugen-Jaekle-Platz gedreht. Wie es mit den Krämermärkten der Stadt weitergeht, ist bislang zumindest noch nichtöffentlich entschieden.

Marktkaufmann Manfred Popp wohnte dem Finale auch nicht mehr persönlich bei, er betreut seinen Stand auf dem eben eröffneten 171. Cannstatter Volksfest. Für ein Fazit des Herbstmarktes war Popp dort gestern leider nicht zu erreichen.

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