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Ebola-Fehlalarm: Klinikum beruhigt besorgte Mitarbeiter

Ebola: Der Anspruch, einerseits schon beim bloßen Erstverdacht zu reagieren und die ganze Notfall-Maschinerie in Gang zu setzen, andererseits keine unangemessene Hysterie zu schüren, kommt durchaus einer Gratwanderung gleich.

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Symbolfoto des Ebola-Virus, aufgenommen vom Center for Disease Control and Prevention der US-Gesundheitsbehörde.  Foto: 

Dies zeigte sich vergangene Woche in Heidenheim, als bei einem Patienten, der außerhalb des Klinikums von einem Notarzt versorgt wurde, eine Infizierung mit dem Ebola-Virus vermutet worden war. Schon wenig später stellte sich dies als ein Fehlalarm heraus, der aber binnen kurzer Zeit weite Kreise zog.

Im Klinikum funktionierte der Flurfunk so gut, dass sich die Geschäftsleitung veranlasst sah, per Intranet und damit unternehmensintern auf kursierende Gerüchte zu reagieren. Auf diesem Weg wurde den knapp 1600 Beschäftigten gestern mitgeteilt, dass zu keinem Zeitpunkt ein begründeter Verdachtsfall bestanden hat und das Einleiten des Notfall-Maßnahmenplans nicht notwendig geworden ist.

Gleichwohl zeigt das Geschehen nach Einschätzung des Managements, wie wichtig es war, dass sich das Klinikum in den vergangenen Wochen schon intensiv mit den Schutzmaßnahmen beschäftigt hat und somit auf einen Ernstfall vorbereitet wäre.

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