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Duale Hochschule mit fast 1000 Erstsemestern

Fast 1000 Studienanfänger sorgen auch bei der Dualen Hochschule für wachsende Raumnöte.

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Es wird eng im Würfel: Die DH schreibt einen Rekord bei der Studentenzahl.  Foto: 

Zu Beginn des Wintersemesters 2016/17 werden fast 1000 junge Menschen ein Studium an der DHBW Heidenheim beginnen. Erwartet werden am heutigen Tag 925 Bachelor- sowie 30 internationale Studierende und knapp 20 ausländische Teilnehmer des einjährigen Studienvorbereitungsjahrs Bridge Year. Damit sind mehr als 2400 Studierende immatrikuliert. Zum Vergleich: 2005 waren es 1237.

Die DH verzeichnet über alle Studiengänge hinweg eine positive Entwicklung. Den größten Zulauf verzeichnet die Hochschule im Sozialwesen. 100 Studierende mehr als 2015 werden hier ihr Studium beginnen. Bisher lagen die Studentenzahlen der Fakultät Sozialwesen hinter denen der Fakultäten Wirtschaft und Technik zurück. 2016 ist die Fakultät Sozialwesen erstmals zweitgrößte Fakultät nach der Wirtschaft. Rektor Prof. Manfred Träger: „Wir spüren hier den deutlich gestiegenen Bedarf an Fachkräften der Sozialen Arbeit sowohl bei kommunalen als auch bei caritativen Einrichtungen.“

Im Aufwind ist auch die Informatik. „Hier spüren wir vor allem die starke Nachfrage nach Fach- und Führungskräften, die in den Unternehmen wichtige Impulse in Bezug auf Industrie 4.0 setzen und das Thema Digitalisierung weiter vorantreiben“, erklärt Träger. Auch die Wirtschaftsinformatik hat Zuwächse, ebenso die Gesundheit sowie der Studiengang BWL-International Business.

So viel Wachstum bringt die Hochschule aber auch infrastrukturell an ihre Grenzen: „Die DH platzt aus allen Nähten“, sagt Träger. Besonders bei den Studiengängen der Fakultät Sozialwesen werde es eng. Diese sind nach wie vor im ehemaligen Hauptgebäude der DH an der Wilhelmstraße untergebracht wo man zusätzliche Räume im Untergeschoss nutzen muss. „Die mehr als 20 Jahre alten Räume in der Wilhelmstraße bieten nicht mehr die optimalen Studienbedingungen“, so Träger.

Insgesamt ist der Rekordzuwachs für den Rektor aber sehr erfreulich: „Zu unserem 40. Geburtstag ist dieser Zuspruch der Studierenden und der Dualen Partner das schönste Geschenk, das man uns machen konnte.“

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