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Bürgermeister erlöst Gäste mit gezieltem Schlag

Es war das 31. Dorffest in Eglingen und vermutlich auch das heißeste, das die Dorfbewohner seit langem erlebten: Das war auch der Grund, warum der offizielle Festbieranstich am Samstag um mehr als eine Stunde nach hinten verschoben wurde.

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  • In kurzer Ansprache würdigte Jakl die Dorfgemeinschaft und den Förderverein, der bei mancher Gelegenheit Geld verdient und damit gutes in Eglingen finanziert: „Der Zusammenhalt ist einfach Klasse und beispielhaft.“ 1/3
    In kurzer Ansprache würdigte Jakl die Dorfgemeinschaft und den Förderverein, der bei mancher Gelegenheit Geld verdient und damit gutes in Eglingen finanziert: „Der Zusammenhalt ist einfach Klasse und beispielhaft.“ Foto: 
  • Danach folgte ein Sommernachtsfest vom Feinsten. 2/3
    Danach folgte ein Sommernachtsfest vom Feinsten. Foto: 
  • Der offizielle Festbieranstich am Samstag wurde um mehr als eine Stunde nach hinten verschoben. Der Grund: Es waren kaum Leute im Festzelt. 3/3
    Der offizielle Festbieranstich am Samstag wurde um mehr als eine Stunde nach hinten verschoben. Der Grund: Es waren kaum Leute im Festzelt. Foto: 
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Das erste wurde Freitagabend gefeiert als zur karibischen Nacht bei ebensolchen Temperaturen von der Härtsfeldschule die ehemalige Schulband Both mit fetzigem Rock ordentlich Stimmung machte.

Der Samstag stand bei diesem 31. Dorffest ganz im Zeichen einer Talentshow. Zuvor bewies Bürgermeister Alfons Jakl sein Talent im Anzapfen des Festbiers. So schnell konnte Braumeister Christoph Hald gar nicht gucken, wie der Schultes mit einem gezielten Schlag das Fass aufgemacht hatte. In kurzer Ansprache würdigte Jakl die Dorfgemeinschaft und den Förderverein, der bei mancher Gelegenheit Geld verdient und damit gutes in Eglingen finanziert: „Der Zusammenhalt ist einfach Klasse und beispielhaft.“

Der Vorsitzende des Fördervereins Eglingen e. V., Günter Burger, dankte für so viel Lob seines Vorredners und war voller freudiger Erwartungen. Den musikalischen Part des Abends übernahm die Kapelle „Abondzua“, die mit Musikern aus der Region für Superstimmung sorgte. Danach war Spaß und Spiel seitens der örtlichen Vereine angesagt. Der olympische Gedanken stand im Vordergrund. Ein olymisches Feuer hat man sich dazu auch geleistet. Vereine traten gegeneinander an beim Rudern auf der Festzeltbühne, bei Schießen mit einem Gummigewehr auf eine Scheibe und bei noch anderen Disziplinen. Den Sieg trug der Schützenverein vor dem Gesangverein und dem Musikverein davon.

Das Erinnerungsvermögen war gefragt bei einem Spiel nach der Art von Dalli-Klick. Bilder von früher und von heute waren zu erraten.

Der Musikverein Eglingen blies beim Frühschoppen den Dabeigewesenen gehörig den Marsch. Eine Reihe von Oldtimern war auf Sternfahrt nach Eglingen. Ein Bolheimer war mit seinem Uralt-Traktor gute zwei Stunden tuckernd unterwegs. Besonders bewundert wurde ein uralter roter „Flitzer“ aus dem Jahre 1932. Das Vehikel aus dem Hause Aero wurde 1932 zusammengeschraubt und bringt mit 499 Kubikzentimeter Hubraum zehn PS.

Nach dem Mittagessen im vollbesetzten Festzelt bzw. unter den Sonnenschirmen im Freigelände des ehemaligen Posthofs trat eine junge Singgruppe des Gesangvereins auf und gab Musical-Ausschnitte zum Besten. Die Kinder aus dem Kindergarten traten auf und erfreuten sich danach auf der Spielstraße. Die Stutfeld-Musikanten übernahmen die Unterhaltung am frühen Abend. An allen Tagen wurden jeweils eine Italienreise verlost.

Alles in Allem war es ein tolles Dorffest, dem das 32. bestimmt folgen wird, versicherte Günter Burger.
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