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Außengehege für Hunde im Kreistierheim werden saniert

Die seit langem maroden Außengehege für Hunde im Kreistierheim werden saniert. Jetzt ist der Startschuss gefallen.

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Spatenstich im Tierheim: (v.l.) Georg Feth, Bernhard Ilg, Wolfgang Reimer, Norbert Bereska, Andreas Stoch, Martin Grath und Stefan Hitzler griffen zum Werkzeug.  Foto: 

Mit ein bisschen Kosmetik ist es bei diesem Vorhaben nicht getan. Dafür sind die großen Außengehege, in denen im Kreistierheim die Hunde für einige Stunden am Tag frei umherspringen dürfen, zu kaputt. Um sie zu reparieren, müssen am Rehberg die Bagger anrollen. Es muss Gelände eingeebnet werden, es müssen Zäune gezogen und es müssen neue Bodenbeläge aufgeschüttet werden.

Wenn alles in sechs bis acht Wochen fertig ist, sollen die Tiere nicht nur bei jedem Wetter draußen toben können, sie sollen vor allem wieder toben können, ohne Gefahr zu laufen, sich zu verletzen. Die bisherigen Gehege waren bereits so in die Jahre gekommen, dass dies hätte passieren können, denn an vielen Stellen waren Drähte lose und Metallgitter verbogen. Eine Reparatur wäre schon lange fällig gewesen, allein am Geld hatte es bis jetzt gefehlt. Denn alles in allem kostet die Sanierung rund 100.000 Euro – eine Summe, die der Kreistierschutzverein allein nicht aufbringen kann. Dass jetzt die Bauarbeiten beginnen, ermöglichen Zuschüsse vom Land sowie von Städten und Gemeinden des Kreises.

Bevor am Dienstag symbolisch die Spaten in die Hand genommen wurden, konnten sich Vertreter aus Politik und Verwaltung selbst ein Bild vom Zustand der Anlage machen. Neben Regierungspräsident Wolfgang Reimer waren Ordnungsdezernent Georg Feth, Oberbrügermeister Bernhard Ilg, der Vorsitzende der Kreisbürgermeisterversammlung, Norbert Bereska, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Andreas Stoch sowie der Grünen-Abgeordnete Martin Grath ins Tierheim gekommen, wo sie vom Tierschutzvorsitzenden Stefan Hitzler empfangen wurden.

Städte, Gemeinden und Land tragen zusammen 60 Prozent der Kosten, das letzte Drittel müssen die Tierschützer selbst beisteuern. Dass der benötigte Eigenanteil von 30.000 Euro zusammenkamen, gelang auch dank Spenden über das Portal “Unsere Hilfe zählt”, über das HZ-Leser insgesamt 8000 Euro für die Sanierung spendeten. Damit die Hunde während der nun beginnenden Bauarbeiten nicht zu sehr unter Lärm und Schmutz leiden, werden sie je nach Baufortschritt in den nächsten Wochen immer wieder umziehen müssen – nicht zuletzt, weil auch einige der Gehege gleich mitausgebessert werden, in denen die Tiere permanent untergebracht sind. Auch deswegen hat man im Tierheim bis jetzt mit dem Baustart gewartet, denn während der Sommerferien und in der Zeit danach sind die Zwinger meist mit Fund- und Ferientieren derart voll belegt, dass es keine Ausweichmöglichkeiten gibt.

Spenden für das Tierheim sind möglich auf www.unsere-hilfe-zaehlt.de
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